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| hoefe:scheidt:pfaffenscheid [2015/02/24 23:44] – Achim Höhler | hoefe:scheidt:pfaffenscheid [2026/06/27 17:02] (aktuell) – Achim Höhler | ||
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| ====Pfaffenscheid==== | ====Pfaffenscheid==== | ||
| - | Pfaffenscheid ist ein Einzelhof südlich des Weilers Scheidt. Das Wohnhaus stammt vermutlich im Kern noch aus dem 16. Jhd. und ist damit neben dem Kirchturm das älteste noch erhaltenen Gebäude | + | Pfaffenscheid ist ein Einzelhof südlich des Weilers Scheidt |
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| - | Der Ortsname Pfaffenscheid | + | Der Ortsname Pfaffenscheid |
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| + | In den Kirchenakten finden sich 1621 die Bezeichnungen " | ||
| Der Wiedenhof im Pfaffenscheid wurde erstmals im Jahre 1582 im Visitationsbericht des Drabenderhöher Vikars Jakob Sasse an die bergische herzogliche Kommision erwähnt: | Der Wiedenhof im Pfaffenscheid wurde erstmals im Jahre 1582 im Visitationsbericht des Drabenderhöher Vikars Jakob Sasse an die bergische herzogliche Kommision erwähnt: | ||
| „Die Kapelle gehöre dem Johanniterorden und nannte sich domus hospitalis Sancti Johannis Baptistae. Er habe vernommen, dass der Kommentur des Johanniterordens zu Marienhagen früher den Geistlichen in Drabenderhöhe angestellt habe, daß jetzt aber der Fürst von Berg die Stelle vergebe. Das Einkommen dasselbst belaufe sich auf 10 Gulden. Zu der Stelle gehörten damals 24 Morgen Haferland und 2 Morgen Garten. An Heu liefere das Gütchen kaum für sechs Kühe hinreichendes Futter, früher sei die Kapelle im Besitze eines Hofes zu Niederhoben (Niederhof) gewesen. Den habe ein Windecker Amtmann Nesselrath für 180 Gulden an sich genommen. Das dafür gezahlte Kapital bringe jetzt 9 Gulden ein, ebensoviel, wie ehemals der Pacht des Hofes betragen habe. Auch gehörte der Kapelle früher eine halbe Mahlmühle In der Hoen (Hähner Mühle), welche der zweite Vorgänger des jetztigen Komtur zu Marienhagen dem windeckschen Rentmeister Pampus verkauft habe. Die Kirche habe außerdem jährlich sechs Gulden Einkommen und noch einige Büsche, | „Die Kapelle gehöre dem Johanniterorden und nannte sich domus hospitalis Sancti Johannis Baptistae. Er habe vernommen, dass der Kommentur des Johanniterordens zu Marienhagen früher den Geistlichen in Drabenderhöhe angestellt habe, daß jetzt aber der Fürst von Berg die Stelle vergebe. Das Einkommen dasselbst belaufe sich auf 10 Gulden. Zu der Stelle gehörten damals 24 Morgen Haferland und 2 Morgen Garten. An Heu liefere das Gütchen kaum für sechs Kühe hinreichendes Futter, früher sei die Kapelle im Besitze eines Hofes zu Niederhoben (Niederhof) gewesen. Den habe ein Windecker Amtmann Nesselrath für 180 Gulden an sich genommen. Das dafür gezahlte Kapital bringe jetzt 9 Gulden ein, ebensoviel, wie ehemals der Pacht des Hofes betragen habe. Auch gehörte der Kapelle früher eine halbe Mahlmühle In der Hoen (Hähner Mühle), welche der zweite Vorgänger des jetztigen Komtur zu Marienhagen dem windeckschen Rentmeister Pampus verkauft habe. Die Kirche habe außerdem jährlich sechs Gulden Einkommen und noch einige Büsche, | ||
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| Mündlich überliefert ist ein nachbarlicher Zwist. Die Scheidter Bauern liessen manchmal ihre Schweine frei herumlaufen, | Mündlich überliefert ist ein nachbarlicher Zwist. Die Scheidter Bauern liessen manchmal ihre Schweine frei herumlaufen, | ||
| - | Im Jahre 1784 tritt Johann Wilhelm Schöler das Pastorenamt in Drabenderhöhe an. Er war mit dem Domizil in Pfaffenscheid nicht zufrieden, da es sehr baufällig war. Er stellte einen Antrag auf Neubau eines Pfarrhauses im Dorf. Der Antrag wurde vom Landesvorstand, | + | Im Jahre 1784 tritt Johann Wilhelm Schöler das Pastorenamt in Drabenderhöhe an. Er war mit dem Domizil in Pfaffenscheid nicht zufrieden, da es sehr baufällig war. Er stellte einen Antrag auf Neubau eines Pfarrhauses im Dorf. Der Antrag wurde vom Landesvorstand, |
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