Heimatverein Drabenderhöhe e.V.

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 ===== Jennecken ===== ===== Jennecken =====
  
-Wir recherchieren noch und hoffen, dass wir bald etwas zur Geschichte hier stehen haben.+Jennecken wird  im Höher Platt als "Jinken" bezeichnet. Das Schriftdeutsche "G" wird dabei zu mundartlichem "J". Die Endung des Namens kann als Abschleifung von "Hain" (lies Haan) bzw. "Hagen" nachgewiesen werden. In der Darlehnsliste für Herzog Wilhelm III. von Berg von 1487 wird Dreyss (Andreas) von Gymycke erwähnt. Einige Jahre später taucht er 1492 in einer Zeugenliste über die Grenzstreitigkeiten zwischen dem Herzogtum Berg und der Herrschaft Homburg als Drieß von Jenyckhagen, 50 Jahr alt nochmals auf. In der Bergischen Landesteuerliste von 1555 werden die Abgabenpflichtigen Dat Sointgen (Söhnchen), Thiennen (Katharina) sin soin, peters kinder, Tieltgen (Thiel-chen) unter "Zo Jencken" aufgeführt. Auf der bekannten historischen Karte von Arnold Mercator ist wiederum Gimmicke dargestellt, wobei auf dieser Karte einige Fehler zu den Ortsnamen zu verzeichnen sind oder das "n" fälschlich zu "m" umgedeutet wurde.  Das Homburgische Mühlenverzeichnis von 1576 kennt wiederum die Mühle den Hanen (Hähner Mühle) bei Jynnicken. In den Siegburger Schöffenprotokollen taucht mehrfach der Wiehler Richter und Schultheiß Johannes Raedt zu Jennecken mit den Ortsbezeichnungen 1558 "zu Jennicken/Jenecken" und 1578 "zu Gynneken" auf. Die Protokolle berichten, dass er nicht schreiben kann. In den homburischen Futterhaferzetteln von 1580 wird "Johan Radt Richter" in "Jenicken" als wittgenseinischer Abgabenpflichter aufgeführt.  
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 +Seine Söhne Theiß (Matthias) und Heinrich zerstörten 1573 das Sankt Johannes Bild aus dem Kreuzhäuschen, welches sich vor der Kapelle auf dem Kirchengrund und -boden an der Landstraße befand. Sie haben es als Bilderstürmer heruntergeworfen, zerschlagen und zu großem Ärgernis verächtlich verbrannt. Im Zuge der Reformation wurde kein neues Bildnis wieder aufgestellt. Der Ortname geht auf einen geneigten Hagen, also einen etwas abschüssigen eingehegten Ort zurück. Namensähnliche Ort sind Ginnick (Vettweiß, Kreis Düren), und Genk (Provinz Limburg, Belgien). 
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 +{{:hoefe:jennecken_vor_1914.jpg?600|}} 
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 +Jennecken vor dem Ersten Weltkrieg

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