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        <title>Heimatverein Drabenderhöhe e.V.</title>
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        <item>
            <title>Immen</title>
            <link>https://heimatverein-drabenderhoehe.de/hoefe/immen</link>
            <description>
&lt;h2 id=&quot;immen&quot;&gt;Immen&lt;/h2&gt;
&lt;div class=&quot;level2&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Der Ortname Immen erscheint das erste Mal in der Akte „Gebrechen zwischen WINDECK und BLANKENBERG einer- und SAYN und WITTGENSTEIN andererseits“. Es ging dabei um die Grenzkonflikte zwischen dem späteren Herzogtum Berg und der Herrschaft Homburg. Als Zeuge wird 1492 „Kirstgen In den Imen“ aufgeführt. Weiterhin findet sich Immen  1508 als „In den Immen“ in einer Wechselurkunde zwischen dem Herzogtum Berg und dem Haus Sayn. Es heißt, dass Schirps Tochter aus Wiehl saynisch war und fortan bergisch sein sollte und dafür Johanns Tochter aus Immen nun saynisch werden sollte mit Ausnahme eines Kindes, welches sie von ihrem ersten Mann hatte. Es blieb bergisch. Es ging also um einen Hörigentausch. Die Ursache dafür lag häufig darin, dass bergische Leibeigene in saynische oder wittgensteinische Haushalte einheirateten und umgekehrt oder Menschen in einen anderen Herrschaftsbereich umzogen. Damit verbunden war eine Auswechslung und Anrechnung der Güter, was den Wechsel kompliziert machte und häufig zu Streitigkeiten führte. Die Betroffenen hatten ein Wechselgeld zu entrichten, was für viele kaum aufzubringen war. Das führte dazu, dass viele Ehen erst gar nicht geschlossen wurden und Kinder unehelich gezeugt wurden. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Weitere urkundliche Erwähnungen sind in verschiedenen Abgabenlisten dokumentiert, wie der Bergischen Landessteuerliste von 1555 (In den Imme), die bergischen Perd- und Schüppendienste von 1559 (In den Immen), der Arnold-Mercator-Karte von 1575 (In den Imen) und der homburischen Futterhaferzetteln (In den Imnenn). In der letzeren werden die 4 bergischen Untertanen Johan Kauffmann, Greta Peters Frau, Johanmentgen, Johan des Kauffmans sohn und der saynische Untertan Goebell gelistet. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Woher der Ortsname kommt, lässt sich nicht genau sagen. Interessant ist aber die Präposition mit dem Akkusativ Plural „In den“. Der Akkusativ steht, wenn ein Zielort bezeichnet werden soll, in diesem Fall Immen. Genauso verhält es sich beim Nachbarort Hahn (In den Hain, In den Hagen), was vermuten lässt, dass auch wie schon bei Jennecken oder Hillerscheid es sich um einen „Hagen“-Ort handelt, wo die Abschleifung des „Hain/Hahn“, insbesondere in der Höher Mundart erfolgte, aber dies am Ende des Mittelalters nicht mehr bekannt war und somit nicht dokumentiert wurde. Vermutlich besteht eine Verbindung mit dem niederdeutschen Begriff „Imme“, was für eine Biene steht (vergleiche Imker). Möglicherweise fanden Siedler, die Immen im Mittelalter gründeten an diesem Ort viele Bienen vor und hegten diesen als sogenannten Hagen ein. Somit ließe sich Immen möglicherweise als Immenhagen identifizieren.  
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/hoefe/immen_um_1935.jpg?id=hoefe%3Aimmen&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;hoefe:immen_um_1935.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/hoefe/immen_um_1935.jpg?w=200&amp;amp;tok=89e942&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Immen um 1935
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Historisches Bilddokument aus den 1930er Jahren. Dieses Foto dient ausschließlich Zwecken der historisch-wissenschaftlichen Aufklärung und der zeithistorischen Berichterstattung gemäß § 86 Abs. 4 StGB. Eine Identifikation mit der dargestellten NS-Ideologie oder deren Symbolik wird ausdrücklich abgelehnt. 
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;
</description>
            <author>ahoehler@undisclosed.example.com (Achim Höhler)</author>
        <category>hoefe</category>
            <pubDate>Sat, 27 Jun 2026 22:37:34 +0000</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Zur Hardt</title>
            <link>https://heimatverein-drabenderhoehe.de/hoefe/weiershagen/hardt</link>
            <description>
&lt;h2 id=&quot;zur_hardt&quot;&gt;Zur Hardt&lt;/h2&gt;
&lt;div class=&quot;level2&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Der Weiershagener Weiler „Zur Hardt“ wurde das erste Mal in den Aufzeichnungen über die Einkünfte und Rechte des Kölner St. Apostelstiftes im Jahre 1443 als „zo Weiershaghen  zo der Molen stehe zo Hart“ erwähnt. Weiter dokumentiert ist der Ortsname in der Bergischen Landessteuerliste von 1555 und in der Bergischen Abgabenliste der Perd- und Schüppendienste 1559 als „zur Hart“ und in den homburgischen Futterhaferzetteln von 1580 als „Zur Hardt“ mit den bergischen Angehörigen Christgenn, Theißgen und Stein Johan Brewers Frau. Die 1575 von Arnold Mercator erstellte Karte verortet den Weiler ebenfalls als „Zur Hardt“. Alle links der Wiehl liegenden Weiershagener Ortschaften wurden 1698 der Kirche Drabenderhöhe zugeordnet.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Die Bezeichnung Hardt ist im Bergischen Land nicht nur als Ortsname, sondern auch als Flurname weit verbreitet und ist das Synonym für einen Wald. Im Mittelalter wurde als Hardt der ungepflegte und ungehegte mit Dornenstrüpp durchwucherte Wald genannt. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/hoefe/weiershagen/weiershagen_hardt_1912.jpg?id=hoefe%3Aweiershagen%3Ahardt&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;hoefe:weiershagen:weiershagen_hardt_1912.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/hoefe/weiershagen/weiershagen_hardt_1912.jpg?w=400&amp;amp;tok=4673ea&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Die Postkarte zeigt die Wirtschaft von Friedrich Pfänder an der heutigen Weiershagener Straße noch vor 1902. Das Gebäude exisitiert auch heute noch, wenn auch in veränderter Form. 
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;
</description>
            <author>ahoehler@undisclosed.example.com (Achim Höhler)</author>
        <category>hoefe:weiershagen</category>
            <pubDate>Sat, 27 Jun 2026 21:58:41 +0000</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Forst</title>
            <link>https://heimatverein-drabenderhoehe.de/hoefe/forst</link>
            <description>
&lt;h2 id=&quot;forst&quot;&gt;Forst&lt;/h2&gt;
&lt;div class=&quot;level2&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Forst, mundartlich auch Fo&amp;#039;escht oder Vo&amp;#039;escht, wurde das erste Mal urkundlich im Jahre 1465 als „Forste“ in der Urkunde „Gebrechen Homburg – Berg wegen Einwanderern“ erwähnt. Der Ort galt früher als die wichtigeste Bergbauregion im Homburger Ländchen. Am 11. November 1477 bestätigen der Graf Everhard von Sayn, Graf zu Wittgenstein und der Junggraf Gerhardt zu Sayn, beide Herren zu Homburg den Berggesellen Roel und Peter Puchten für sich und ihre Nachkommen die Verleihung des Rechtes „in dem Berg uff dem Vorste im Kirchspiel Wiehl“ Eisenstein zu schürfen. Dabei wurden die beiden verpflichtet, den Grafen und der Kirche zu Wiehl, auf deren Gütern sie Bergbau betreiben durften, Bergabgaben zu liefern. Den Zehnten teilten sich je zur Hälfte die Grafen und die Wiehler Kirche. Ein weiteres Bergwerk und der älteste datierbare (1474) Stollen des bergischen Landes ist der „Alte Giersberg“ (heute Hohe Warte, 1575 Der Geirßpergh), bereits auf dem Boden der Herrschft Gimborn-Neustadt gelegen. Wie archäologische Untersuchungen ergeben haben, fand der Abbau des Eisenerzes nicht nur Untertage statt, sondern auch als Tagebau. Gerade im Waldbereich „In der Raukaulen“, nordöstlich des Immerkopfes fanden sich zahlreiche Hinweise als „Pingen“. Das sind keil-, graben- oder trichterförmige Vertiefungen im Boden, entstanden durch den oberirdischen Abbau oder durch den Einsturz von alten Tiefbaugruben. Die Flurbezeichnung „Kaule“ weist ebenfalls auf Bergbauaktivitäten hin. Zudem fand man im östlich gelegenen „Tiefesiefen“ 9 Rennfeuerplätze. Dort wurde das gewonnene Eisenerz verarbeitet. Im Tal des Hipperichsiefen finden sich von ehemals 9 noch 5 Stauteiche, die mit dem Bergbau, insbesondere in Oberkaltenbach in Verbindung standen. Dabei dienten die Stauanlagen als Arbeitswasser für den Erzabbau und die Erzverabeitung. Die Wasserkraft wurde benötigt, um die Gebläse der Hütten, sowie die Pumpen in den Schächten der Gruben anzutreiben. Darüber hinaus befinden sich auch ein Hohlwegnetz im Waldgebiet des Hipperich und des Immerkopfes. Über diese Wege wurde das Erz abtransportiert und im Laufe der Zeit vertiefte sich das Weggelände immer weiter durch die schwer beladenen Fuhrwerke in einen Hohlweg.    
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Am 23. Oktober 1503 wurde die Ordnung „für die Berggesellen auf dem Vorste“ durch die Amtsleute von Homburg erneuert. Aus den Urkunden der Zehntabgabe geht hervor, dass im späten 16. und im frühen 17. Jahrhundert im Bergwerk „Auf dem Forst“ bis zu 1320 Fuder (etwa 1000 Tonnen) Eisenerz jährlich gewonnen wurde. Dieses Bergwerk hatte 1575 den Namen „Daß hoenernist“, der Flurname „Im Hühnernest“ existiert bis heute. Aus einem Protestbrief an den Grafen zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg aus dem Jahre 1763 waren am „Forster Eysensteins Bergwerk“ J.H. Krieger, Christian K. Kauert, Johan Hinrich Herhausen und Christian Reusch beteiligt. In Forst bestanden damals mehrere Gruben, da auch „Forster Bergewerken“ (also Mehrzahl) erwähnt werden. Im Jahre 1802 rechnete der homburgische Bergvogt von 18 Bergwerken, von denen sich allein 9 bei Forst befanden, 38 Haufen und 34 Trägen Eisensteinzehnt ab. Dabei entsprach ein Kubikmeter Eisenstein circa 37 Träg, ein Hauf leichter Eisenstein wog gut 7000 und ein Hauf guter Eisenstein zwischen 9000 und 10000 Pfund. Wie neuere Forschungen ergaben, wurde das Erz auch in direkter Umgebung verhüttet. Es entstanden zahlreiche Rennfeuer-Plätze, aber es wurde auch in die Weiershagener Hütte zur Weiterverarbeitung gebracht. Während der Napoleonischen Kriegen wurde der Bergbaubetrieb nach und nach aufgegeben. Erst 1819 nahm man den Betrieb mit der Grube Kirchenfeld wieder auf. Als Besitzer der Gruben werden 1858 aufgeführt: „Bruchberg und Herkules“ (Consolitdationsmittel) Wilhelm Feller aus Kaltenbach, Friedrich Kauert und Peter Herhaus aus Forst, „Kirchenfeld“ Gustav Zapp aus Forst, „Stollenberg“ Friedrich Kauert aus Forst, „Braunfels“ Wilhelm Feller aus Kaltenbach. Doch es kam wieder zur Aufgabe des Grubenbetriebes, 1863 war noch nur „Braunfels“ in Betrieb. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/bilder/vor1920-historische_aufnahmen/forst_eisenhuettenbergbau.jpg?id=hoefe%3Aforst&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;bilder:vor1920-historische_aufnahmen:forst_eisenhuettenbergbau.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/bilder/vor1920-historische_aufnahmen/forst_eisenhuettenbergbau.jpg?w=200&amp;amp;tok=e97f07&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Belegschaft „Alter Stollenberg“ 1898
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
1871 kaufte die Firma Krupp aus Essen einen Teil der Gruben (Alter Stollenberg, Butterberg, Apfel, Braunfels, Schlamm, Kirchenfeld, Busch und Consolidationsmittel) und fasste diese mit den in Kaltenbach gelegenen Felder „15 Löwenpfähl“ und „Litz“ zum „Vereinigten Alten Stollenwerk“ zusammen. 1890 erwarb Krupp von der Rheinischen Bergbau- und Hüttenwesen KG die Grubenfelder „Kauert“, „Rauenkuhlen“, „Engelbert II“ und „Blücher“. Damit waren sämtliche Grubenbereiche um Forst im Besitz der Familie Krupp gewechselt. Der Betrieb der „Kruppschen Forster Gruben“ wurde 1876 aufgenommen. Um 1880 betrugen die Selbstkosten für das aufbereitete Erz hier nicht mehr als in Preußen. Allerdings warf  der Betrieb in den 1880er Jahren nur geringe Gewinne ab. Daher wurde die Firma Krupp 1881 von der kommunalen Einkommenssteuer befreit. Die Belegschaft schwankte zwischen 17 Mann im Jahr 1880 und 40 Mann im Jahre 1887. Man versuchte sich an einer Steigerung der Förderleistung, da die Transportkosten zur Verhüttung nach Duisburg, Mülhofen und Neuwieder aufgrund fehlender Bahnverbindung sehr hoch waren. Erst mit dem Anschluss Ründeroths an das Bahnnetz 1884 erreichte man eine Senkung der Frachtkosten. Erleichtert wurde der Transport mit dem Bau einer Drahtseilbahn vom Bergwerk über die Hohe Warte bis zum Ründerother Bahnhof. Im Geschäftsjahr 1900/01 erreichte man die höchste Beschäftigungszahl von 101 Personen, wobei 55 aus der Bürgermeisterei Drabenderhöhe stammten. Danach kam es zur allmählichen Erschöpfung der Eisenerzvorkommen.  Die Grube wurde unrentabel und am 25. November 1910 wurde der Betrieb im „Vereinigten Alten Stollenberg“ eingestellt.  In der Zeit vom 1823 bis 1882 wurde in den Gruben Consolidationsmittel, Alter Stollenberg, Braunsfels und Kirchenfeld 71275 Tonnen Erz abgebaut. Zwischen 1876 und 1911 wurden gut 100000 Tonnen Haufwerk gefördert. Vom Bergbau gingen auch Gefahren aus, wie das Unglück vom 26. November 1898 zeigt. Über den Ort Forst ergoss  sich eine Schlammlawine, die durch den Dammbruch eines oberhalb gelegenen Klärteichs ausgelöst wurde. Dieser Dammbruch wurde wiederum durch Stolleneinbrüche verursacht. Menschen wurden dabei nicht verletzt, aber Strassen, Wiesen und Gärten wurden mit Schlamm bedeckt, Hühner ertranken, Schuppen wurden fortgerissen und in manche Häuser drang Schlamm bis in 20 cm Höhe. Die Firma Krupp entschädigte später großzügig die Betroffenen.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Die Ortschaft Forst lag in der Reichsherrschaft Homburg und gehörte zur  kirchenpolitischen Verwaltungseinheit der Weiershagener Hundschaft, die ursprünglich zum Kirchspiel Wiehl gehörte. In den homburgischen Futterhaferzetteln werden in „Uff dem Forst“ 8 bergische Haushaltungen aufgeführt:
&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Johentgen Schneider&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Jacob&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Diederich&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Johentgen Heinrichs sohn&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Christgen&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Johan Gerten sohn&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Peters frawe&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Heinrich Roelands enckell&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;
Am 17. Juli 1698 wird Forst, zusammen mit den Weiershagener Höfen, die links der Wiehl lagen, in die seit 1605 reformierte Kirchengemeinde Drabenderhöhe eingegliedert. Die Einnahmen aus dem Forster Zehnten aus dem Bergbau verblieben allerdings der Wiehler Kirchengemeinde. Unter Pastor Johannes Haas fand erstmals eine Personenaufnahme statt. Für den Ort Forst wurden 11 Haushaltungen mit 64 Personen ermittelt und war damit der bevölkerungsreichste Weiler in der Kirchengemeinde. 
&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Johannes Wäscher hat ein Erbgut auf dem Forste. Hat 2 Töchter außer Landes. Sein Eidam (Schwiegersohn) Berteram Söhngen und Girtgen Eheleute bewohnen das Gut, haben 5 Kinder: 2 Söhngen und 3 Töchterchen&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level2&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Johan Henrich Klein und seine Hausfrau Margaretha bewohnen ihrer Miterben Güter. Haben 2 Brüder Johannes und Peter und eine Schwester Elsabeth hat ein Kind Johan Jacob&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level2&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Die Wittwe Johan Ammen Maria getraut mit Henrich Voß wohnt auf ihren Gütern, hat 4 Kinder, 2 Söhne und 2 Töchter&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level2&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Wittwer Henrich Voß bewohnt seine Güter, hat 5 Kinder, 3 Söhne Goman, Johan Jürgen und Johannes, 2 Töchter Tringen und Gerderuth, 4 der Kinder sind erwachsen&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level2&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Wittwer Göbel Forst bewohnt seine Güter. Hat 2 Söhne Pitter und Johannes und eine Tochter Elisabeth getraut mit Albert Marsch&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level2&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Eheleute Peter Bellingrath und Eva bewohnen ihre Güter, haben 3 Kinder, 2 Söhngen Peter und Johannes und eine Tochter Anna&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level2&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Eheleute Christgen Gutjung und Agnes bewohnen ihre Güter, haben 5 Kinder, einen Sohn Engelbert und 4 Töchter Elisabeth, Girtraut, Catharina, Anna Maria&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level2&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Seligen Johan Gutjung Wittwe Catharina bewohnt ihre Güter, hat 5 Töchter (Lutherisch)&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level2&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Wittwer Henrich Clemens bewohnt seine Güter, hat 8 Kinder: 6 Söhne und 2 Töchter&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level2&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Seligen Johan Flecks Kinder sind 3 erwachsene Söhne Peter, Göbel, Jürgen und eine Tochter Treintgen so bei Henrich Clemens im Haus&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level2&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Girt Wittwe seligen Merten Schmitt bewohnt ihre wenigen Güter, hat 4 Töchter mit Namen Maria, Margaretha, Eva&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;
Im 19. Jahrhundert stiegen die Einwohnerzahlen, bedingt auch durch die Grubentätigkeit weiter an: 
&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; 1817 136 Einwohner&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; 1828 158 Einwohner&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; 1831 179 Einwohner&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; 1843 145 Einwohner (30 Wohngebäude)&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; 1861 142 Einwohner&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; 1868 180 Einwohner&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; 1885 129 Einwohner (32 Wohngebäude)&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; 1900 157 Einwohner&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; 1905 161 Einwohner (33 Wohngebäude)&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;
Am 29.12.1907 gründeten Forster und Weiershagener den Turn- und Sportverein Weiershagen-Forst mit dem 1. Vorsitzenden Carl Marsch. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Nach dem ersten Weltkrieg besetzten französische Truppen am 3. März 1923 mit 120 Mann, 14 Offizieren und 82 Pferden den Ort und zogen am 14. März nach Drabenderhöhe.  In Forst stand ein Schlagbaum. Nach mehr als einem Jahr Besatzungzeit zogen diese am 18. September 1924 wieder ab. Der Zweite Weltkrieg hinterließ in Forst keine Schäden, doch wurden bei der Einahme des Ortes am 12. April 1945 durch die Einahme von US-Truppen 3 Soldaten tödlich verletzt. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Eine tief in die Landschaft einschneidende infrastrukturelle Veränderung bedeutete im April 1973 die Eröffnung eines Teilabschnittes der Autobahn A4 von Engelskirchen bis zur Anschlussstelle Wiehl/Gummersbach. Die endgültige Verkehrsfreigabe zwischen Köln und Olpe erfolgte im Jahre 1976. Dafür profitierte die Umgebung von Forst von Schaffungen neuer Naturschutzgebiete am Immerkopf, Hipperich, den Spülteichen bei Forst und dem Steinbruch Wiehau. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Die Einwohnerzahlen stiegen in den letzten Jahren, auch durch die Erschliessung eines Neubaugebietes, seit kurzem ist ein rückläufiger Trend erkennbar: 
&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; 1961 182 Einwohner&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level2&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; 1978 163 Einwohner&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level2&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; 1980 132 Einwohner&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level2&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; 1990 181 Einwohner&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level2&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; 2000 238 Einwohner &lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level2&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; 2010 220 Einwohner&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level2&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; 2014 198 Einwohner&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level2&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; 2015 205 Einwohner  &lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;
Die Bezeichnung Forst steht für einen manchmal umhegten Wald mit seiner ursprünglichen Bedeutung der gemeinen Nutzung, insbesondere dem Weiderecht und der Holzung in einem der Rodung entzogenen Gebiet, welches der herrschaftlichen Jagd vorbehalten war.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Die Einwohner von Forst sind auch in einem eigenen Verein, der Dorfgemeinschaft Forst e.V. organisiert. 
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;
</description>
            <author>ahoehler@undisclosed.example.com (Achim Höhler)</author>
        <category>hoefe</category>
            <pubDate>Sat, 27 Jun 2026 20:45:57 +0000</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Mitglied werden &amp; Flyer zum Downloaden</title>
            <link>https://heimatverein-drabenderhoehe.de/verein/beitritt</link>
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&lt;h1 class=&quot;sectionedit1&quot; id=&quot;mitglied_werden_flyer_zum_downloaden&quot;&gt;Mitglied werden &amp;amp; Flyer zum Downloaden&lt;/h1&gt;
&lt;div class=&quot;level1&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Sie möchten beim Heimatverein Drabenderhöhe Mitglied werden um seine Arbeit zu unterstützen? Hier gibt es das Beitrittsformular zu herunterladen und ausdrucken im PDF-Format. Sie benötigten zum Ansehen entweder den freien &lt;a href=&quot;http://blog.kowalczyk.info/software/sumatrapdf/download-free-pdf-viewer-de.html&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;http://blog.kowalczyk.info/software/sumatrapdf/download-free-pdf-viewer-de.html&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Sumatra PDF Betrachter (4 MB)&lt;/a&gt; oder den  &lt;a href=&quot;http://www.adobe.de/products/acrobat/readstep.html&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;http://www.adobe.de/products/acrobat/readstep.html&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Adobe Reader (50MB)&lt;/a&gt;.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/verein/mitgliedsantrag_heimatverein_2016.pdf&quot; class=&quot;media mediafile mf_pdf&quot; title=&quot;verein:mitgliedsantrag_heimatverein_2016.pdf (644.9 KB)&quot;&gt;Mitgliedsantrag Heimatverein Drabenderhöhe&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/verein/datenschutzmitglantrag_2026.pdf&quot; class=&quot;media mediafile mf_pdf&quot; title=&quot;verein:datenschutzmitglantrag_2026.pdf (113.9 KB)&quot;&gt;Ergänzung zum Mitgliedsantrag Datenschutz&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/verein/flyer_drabenderhoehe_2026.pdf&quot; class=&quot;media mediafile mf_pdf&quot; title=&quot;verein:flyer_drabenderhoehe_2026.pdf (842 KB)&quot;&gt;Flyer Kirchengemeinde Drabenderhöhe&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/verein/heimatverein_flyer_2026.pdf&quot; class=&quot;media mediafile mf_pdf&quot; title=&quot;verein:heimatverein_flyer_2026.pdf (5.6 MB)&quot;&gt;Heimatverein Drabenderhöhe Imageflyer&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;
</description>
            <author>ahoehler@undisclosed.example.com (Achim Höhler)</author>
        <category>verein</category>
            <pubDate>Sat, 27 Jun 2026 20:11:39 +0000</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Impressum</title>
            <link>https://heimatverein-drabenderhoehe.de/impressum</link>
            <description>
&lt;h1 class=&quot;sectionedit1&quot; id=&quot;impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/h1&gt;
&lt;div class=&quot;level1&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Die Homepage &lt;a href=&quot;http://www.heimatverein-drabenderhoehe.de&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;http://www.heimatverein-drabenderhoehe.de&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;www.heimatverein-drabenderhoehe.de&lt;/a&gt; ist ein Dienst des Heimatverein Drabenderhöhe e. V.
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h3 id=&quot;verantwortlich_fuer_den_inhalt&quot;&gt;Verantwortlich für den Inhalt:&lt;/h3&gt;
&lt;div class=&quot;level3&quot;&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Heimatverein Drabenderhöhe e.V.&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;mailto:&amp;#105;&amp;#110;&amp;#102;&amp;#111;&amp;#64;&amp;#104;&amp;#101;&amp;#105;&amp;#109;&amp;#97;&amp;#116;&amp;#118;&amp;#101;&amp;#114;&amp;#101;&amp;#105;&amp;#110;&amp;#45;&amp;#100;&amp;#114;&amp;#97;&amp;#98;&amp;#101;&amp;#110;&amp;#100;&amp;#101;&amp;#114;&amp;#104;&amp;#111;&amp;#101;&amp;#104;&amp;#101;&amp;#46;&amp;#100;&amp;#101;&quot; class=&quot;mail&quot; title=&quot;&amp;#105;&amp;#110;&amp;#102;&amp;#111;&amp;#64;&amp;#104;&amp;#101;&amp;#105;&amp;#109;&amp;#97;&amp;#116;&amp;#118;&amp;#101;&amp;#114;&amp;#101;&amp;#105;&amp;#110;&amp;#45;&amp;#100;&amp;#114;&amp;#97;&amp;#98;&amp;#101;&amp;#110;&amp;#100;&amp;#101;&amp;#114;&amp;#104;&amp;#111;&amp;#101;&amp;#104;&amp;#101;&amp;#46;&amp;#100;&amp;#101;&quot;&gt;&amp;#105;&amp;#110;&amp;#102;&amp;#111;&amp;#64;&amp;#104;&amp;#101;&amp;#105;&amp;#109;&amp;#97;&amp;#116;&amp;#118;&amp;#101;&amp;#114;&amp;#101;&amp;#105;&amp;#110;&amp;#45;&amp;#100;&amp;#114;&amp;#97;&amp;#98;&amp;#101;&amp;#110;&amp;#100;&amp;#101;&amp;#114;&amp;#104;&amp;#111;&amp;#101;&amp;#104;&amp;#101;&amp;#46;&amp;#100;&amp;#101;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Herr Volker Rothmann&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Postfach 3101 &lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; 51665 Wiehl&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Tel.: (0 22 62) 71 750 78&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Öffentlichkeitsarbeit&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Herr Achim Höhler&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;mailto:&amp;#97;&amp;#99;&amp;#104;&amp;#105;&amp;#109;&amp;#46;&amp;#104;&amp;#111;&amp;#101;&amp;#104;&amp;#108;&amp;#101;&amp;#114;&amp;#64;&amp;#104;&amp;#101;&amp;#105;&amp;#109;&amp;#97;&amp;#116;&amp;#118;&amp;#101;&amp;#114;&amp;#101;&amp;#105;&amp;#110;&amp;#45;&amp;#100;&amp;#114;&amp;#97;&amp;#98;&amp;#101;&amp;#110;&amp;#100;&amp;#101;&amp;#114;&amp;#104;&amp;#111;&amp;#101;&amp;#104;&amp;#101;&amp;#46;&amp;#100;&amp;#101;&quot; class=&quot;mail&quot; title=&quot;&amp;#97;&amp;#99;&amp;#104;&amp;#105;&amp;#109;&amp;#46;&amp;#104;&amp;#111;&amp;#101;&amp;#104;&amp;#108;&amp;#101;&amp;#114;&amp;#64;&amp;#104;&amp;#101;&amp;#105;&amp;#109;&amp;#97;&amp;#116;&amp;#118;&amp;#101;&amp;#114;&amp;#101;&amp;#105;&amp;#110;&amp;#45;&amp;#100;&amp;#114;&amp;#97;&amp;#98;&amp;#101;&amp;#110;&amp;#100;&amp;#101;&amp;#114;&amp;#104;&amp;#111;&amp;#101;&amp;#104;&amp;#101;&amp;#46;&amp;#100;&amp;#101;&quot;&gt;&amp;#97;&amp;#99;&amp;#104;&amp;#105;&amp;#109;&amp;#46;&amp;#104;&amp;#111;&amp;#101;&amp;#104;&amp;#108;&amp;#101;&amp;#114;&amp;#64;&amp;#104;&amp;#101;&amp;#105;&amp;#109;&amp;#97;&amp;#116;&amp;#118;&amp;#101;&amp;#114;&amp;#101;&amp;#105;&amp;#110;&amp;#45;&amp;#100;&amp;#114;&amp;#97;&amp;#98;&amp;#101;&amp;#110;&amp;#100;&amp;#101;&amp;#114;&amp;#104;&amp;#111;&amp;#101;&amp;#104;&amp;#101;&amp;#46;&amp;#100;&amp;#101;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;
Vereinsregister: Amtsgericht Köln &lt;sup&gt;&lt;a href=&quot;#fn__1&quot; id=&quot;fnt__1&quot; class=&quot;fn_top&quot;&gt;1)&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h3 id=&quot;vorstandvertretungsberechtigte&quot;&gt;Vorstand/Vertretungsberechtigte:&lt;/h3&gt;
&lt;div class=&quot;level3&quot;&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Dominik Seitz&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h3 id=&quot;copyright&quot;&gt;Copyright:&lt;/h3&gt;
&lt;div class=&quot;level3&quot;&gt;

&lt;p&gt;
© Copyright 2013-heute Achim Höhler für den Heimatverein Drabenderhöhe e.V.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Alle Rechte vorbehalten. Insbesondere dürfen Nachdruck, Aufnahme in Online-Dienste und Internet und Vervielfältigung auf Datenträger wie CD-ROM, DVD-ROM etc. nur nach vorheriger schriftlicher Zustimmung des Heimatverein Drabenderhöhe e.V. erfolgen.
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h2 id=&quot;aktualisierungen_und_pflege_der_website&quot;&gt;Aktualisierungen und Pflege der Website:&lt;/h2&gt;
&lt;div class=&quot;level2&quot;&gt;

&lt;p&gt;
&lt;img src=&quot;https://heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/logo-langs-190.png&quot; class=&quot;mediaright&quot; align=&quot;right&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; EDV-Krischer.de&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; eMail: &lt;a href=&quot;mailto:&amp;#105;&amp;#110;&amp;#102;&amp;#111;&amp;#64;&amp;#101;&amp;#100;&amp;#118;&amp;#45;&amp;#107;&amp;#114;&amp;#105;&amp;#115;&amp;#99;&amp;#104;&amp;#101;&amp;#114;&amp;#46;&amp;#100;&amp;#101;&quot; class=&quot;mail&quot; title=&quot;&amp;#105;&amp;#110;&amp;#102;&amp;#111;&amp;#64;&amp;#101;&amp;#100;&amp;#118;&amp;#45;&amp;#107;&amp;#114;&amp;#105;&amp;#115;&amp;#99;&amp;#104;&amp;#101;&amp;#114;&amp;#46;&amp;#100;&amp;#101;&quot;&gt;&amp;#105;&amp;#110;&amp;#102;&amp;#111;&amp;#64;&amp;#101;&amp;#100;&amp;#118;&amp;#45;&amp;#107;&amp;#114;&amp;#105;&amp;#115;&amp;#99;&amp;#104;&amp;#101;&amp;#114;&amp;#46;&amp;#100;&amp;#101;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;abbr title=&quot;Uniform Resource Locator&quot;&gt;URL&lt;/abbr&gt;: &lt;a href=&quot;http://www.edv-krischer.de&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;http://www.edv-krischer.de&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;www.edv-krischer.de&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;
Diese Webseite wird mit der Software &lt;a href=&quot;https://www.dokuwiki.org&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;https://www.dokuwiki.org&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;DokuWiki&lt;/a&gt; von Andreas Gohr betrieben. DokuWiki ist OpenSource Software und frei verfügbar. Die installierte Version von DokuWiki wurde für den Gebrauch als Homepage des Heimatverein Drabenderhöhe e.V. massiv modifiziert und basiert auf einigen nicht standardmäßig mit ausgelieferten Plug-ins von unterschiedlichen Autoren. 
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h2 id=&quot;disclaimer&quot;&gt;Disclaimer&lt;/h2&gt;
&lt;div class=&quot;level2&quot;&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h3 id=&quot;inhalt_des_onlineangebotes&quot;&gt;1. Inhalt des Onlineangebotes&lt;/h3&gt;
&lt;div class=&quot;level3&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Der Heimatverein Drabenderhöhe e.V. übernimmt keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen den Heimatverein Drabenderhöhe e.V., welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden sind grundsätzlich ausgeschlossen, sofern seitens des Heimatverein Drabenderhöhe e.V. kein nachweislich vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verschulden vorliegt. Alle Angebote sind freibleibend und unverbindlich. Der Heimatverein Drabenderhöhe e.V. behält es sich ausdrücklich vor, Teile der Seiten oder das gesamte Angebot ohne gesonderte Ankündigung zu verändern, zu ergänzen, zu löschen oder die Veröffentlichung zeitweise oder endgültig einzustellen.
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h3 id=&quot;verweise_und_links&quot;&gt;2. Verweise und Links&lt;/h3&gt;
&lt;div class=&quot;level3&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Bei direkten oder indirekten Verweisen auf fremde Internetseiten („Links“), die außerhalb des Verantwortungsbereiches des Heimatverein Drabenderhöhe e.V. liegen, würde eine Haftungsverpflichtung ausschließlich in dem Fall in Kraft treten, in dem der Heimatverein Drabenderhöhe e.V. von den Inhalten Kenntnis hat und es ihm technisch möglich und zumutbar wäre, die Nutzung im Falle rechtswidriger Inhalte zu verhindern. Der Heimatverein Drabenderhöhe e.V. erklärt hiermit ausdrücklich, dass zum Zeitpunkt der Linksetzung die entsprechenden verlinkten Seiten frei von illegalen Inhalten waren. Auf die aktuelle und zukünftige Gestaltung, die Inhalte oder die Urheberschaft der gelinkten/verknüpften Seiten hat der Autor keinerlei Einfluss. Deshalb distanziert er sich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten /verknüpften Seiten, die nach der Linksetzung verändert wurden. Diese Feststellung gilt für alle innerhalb des eigenen Internetangebotes gesetzten Links und Verweise sowie für Fremdeinträge in vom Heimatverein Drabenderhöhe e.V. eingerichteten Gästebüchern, Diskussionsforen und Mailinglisten. Für illegale, fehlerhafte oder unvollständige Inhalte und insbesondere für Schäden, die aus der Nutzung oder Nichtnutzung solcherart dargebotener Informationen entstehen, haftet allein der Anbieter der Seite, auf welche verwiesen wurde, nicht derjenige, der über Links auf die jeweilige Veröffentlichung lediglich verweist.
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h3 id=&quot;urheber-_und_kennzeichenrecht&quot;&gt;3. Urheber- und Kennzeichenrecht&lt;/h3&gt;
&lt;div class=&quot;level3&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Der Heimatverein Drabenderhöhe e.V. ist bestrebt, in allen Publikationen die Urheberrechte der verwendeten Grafiken, Tondokumente, Videosequenzen und Texte zu beachten, von ihm selbst erstellte Grafiken, Tondokumente, Videosequenzen und Texte zu nutzen oder auf lizenzfreie Grafiken, Tondokumente, Videosequenzen und Texte zurückzugreifen. Alle innerhalb des Internetangebotes genannten und ggf. durch Dritte geschützten Marken- und Warenzeichen unterliegen uneingeschränkt den Bestimmungen des jeweils gültigen Kennzeichenrechts und den Besitzrechten der jeweiligen eingetragenen Eigentümer. Allein aufgrund der bloßen Nennung ist nicht der Schluß zu ziehen, dass Markenzeichen nicht durch Rechte Dritter geschützt sind! Das Copyright für veröffentlichte, vom Heimatverein Drabenderhöhe e.V. selbst erstellte Objekte bleibt allein beim Heimatverein Drabenderhöhe e.V.. Eine Vervielfältigung oder Verwendung solcher Grafiken, Tondokumente, Videosequenzen und Texte in anderen elektronischen oder gedruckten Publikationen ist ohne ausdrückliche Zustimmung des Heimatverein Drabenderhöhe e.V. nicht gestattet.
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h3 id=&quot;rechtswirksamkeit_dieses_haftungsausschlusses&quot;&gt;4. Rechtswirksamkeit dieses Haftungsausschlusses&lt;/h3&gt;
&lt;div class=&quot;level3&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Dieser Haftungsausschluss ist als Teil des Internetangebotes zu betrachten. Sofern Teile oder einzelne Formulierungen dieses Textes der geltenden Rechtslage nicht, nicht mehr oder nicht vollständig entsprechen sollten, bleiben die übrigen Teile des Dokumentes in ihrem Inhalt und ihrer Gültigkeit davon unberührt.
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;footnotes&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;fn&quot;&gt;&lt;sup&gt;&lt;a href=&quot;#fnt__1&quot; id=&quot;fn__1&quot; class=&quot;fn_bot&quot;&gt;1)&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt; 
&lt;div class=&quot;content&quot;&gt;TODO&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
</description>
            <author>ahoehler@undisclosed.example.com (Achim Höhler)</author>
            <pubDate>Sat, 27 Jun 2026 19:55:48 +0000</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Jennecken</title>
            <link>https://heimatverein-drabenderhoehe.de/hoefe/jennecken</link>
            <description>
&lt;h2 id=&quot;jennecken&quot;&gt;Jennecken&lt;/h2&gt;
&lt;div class=&quot;level2&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Jennecken wird  im Höher Platt als „Jinken“ bezeichnet. Das Schriftdeutsche „G“ wird dabei zu mundartlichem „J“. Die Endung des Namens kann als Abschleifung von „Hain“ (lies Haan) bzw. „Hagen“ nachgewiesen werden. In der Darlehnsliste für Herzog Wilhelm III. von Berg von 1487 wird Dreyss (Andreas) von Gymycke erwähnt. Einige Jahre später taucht er 1492 in einer Zeugenliste über die Grenzstreitigkeiten zwischen dem Herzogtum Berg und der Herrschaft Homburg als Drieß von Jenyckhagen, 50 Jahr alt nochmals auf. In der Bergischen Landesteuerliste von 1555 werden die Abgabenpflichtigen Dat Sointgen (Söhnchen), Thiennen (Katharina) sin soin, peters kinder, Tieltgen (Thiel-chen) unter „Zo Jencken“ aufgeführt. Auf der bekannten historischen Karte von Arnold Mercator ist wiederum Gimmicke dargestellt, wobei auf dieser Karte einige Fehler zu den Ortsnamen zu verzeichnen sind oder das „n“ fälschlich zu „m“ umgedeutet wurde.  Das Homburgische Mühlenverzeichnis von 1576 kennt wiederum die Mühle den Hanen (Hähner Mühle) bei Jynnicken. In den Siegburger Schöffenprotokollen taucht mehrfach der Wiehler Richter und Schultheiß Johannes Raedt zu Jennecken mit den Ortsbezeichnungen 1558 „zu Jennicken/Jenecken“ und 1578 „zu Gynneken“ auf. Die Protokolle berichten, dass er nicht schreiben kann. In den homburischen Futterhaferzetteln von 1580 wird „Johan Radt Richter“ in „Jenicken“ als wittgenseinischer Abgabenpflichter aufgeführt. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Seine Söhne Theiß (Matthias) und Heinrich zerstörten 1573 das Sankt Johannes Bild aus dem Kreuzhäuschen, welches sich vor der Kapelle auf dem Kirchengrund und -boden an der Landstraße befand. Sie haben es als Bilderstürmer heruntergeworfen, zerschlagen und zu großem Ärgernis verächtlich verbrannt. Im Zuge der Reformation wurde kein neues Bildnis wieder aufgestellt. Der Ortname geht auf einen geneigten Hagen, also einen etwas abschüssigen eingehegten Ort zurück. Namensähnliche Ort sind Ginnick (Vettweiß, Kreis Düren), und Genk (Provinz Limburg, Belgien).
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/hoefe/jennecken_vor_1914.jpg?id=hoefe%3Ajennecken&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;hoefe:jennecken_vor_1914.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/hoefe/jennecken_vor_1914.jpg?w=600&amp;amp;tok=d215f0&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Jennecken vor dem Ersten Weltkrieg
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;
</description>
            <author>ahoehler@undisclosed.example.com (Achim Höhler)</author>
        <category>hoefe</category>
            <pubDate>Sat, 27 Jun 2026 18:30:53 +0000</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Kleebornen</title>
            <link>https://heimatverein-drabenderhoehe.de/hoefe/weiershagen/kleebornen</link>
            <description>
&lt;h2 id=&quot;kleebornen&quot;&gt;Kleebornen&lt;/h2&gt;
&lt;div class=&quot;level2&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Kleebornen und die gleichnamige Mühle gehören zu den zwölf Höfen, die seit 1902 unter dem Ortsnamen Weiershagen geführt werden. Eine erste Erwähnung findet sich als „Klebergh“ auf der 1575 erstellen Karte von Arnold Mercator. Allerdings läßt sich annehmen, dass der Kartograf den Ortsnamen nicht richtig angegeben hat, denn in späteren Erwähnungen, wie der homburgischen Abgabenliste der Futterhaferzettel aus dem Jahre 1580 heißt es „Im Kleebornen“. Genannt wird Heinrich Im Kleebornen, Paulus Sohn.Auch die umgebenen Flurnamen „Im Hof Kleebornen“, „Im Kleeborner Ohl“, „In der Kleeborner Wiese“, „Im bzw. Am Kleebörnchen“, „Aufm Kleeborner Kamp“ weisen daraufhin, dass die Darstellung von 1575 nicht korrekt ist. Der Born bzw. der Bornen steht für einen natürlich fließenden, nicht gegrabenen Quellbrunnen im Walde oder auf einer Wiese. In diesem Fall ist es eine Kleewiese. Aus dieser Quelle entspringt auch ein kleiner Siefen, der dann in die Wiehl fließt. Flussabwärts der Wiehl liegt nach einigen hundert Metern die &lt;a href=&quot;https://heimatverein-drabenderhoehe.de/hoefe/weiershagen/kleeborner_muehle&quot; class=&quot;wikilink1&quot; title=&quot;hoefe:weiershagen:kleeborner_muehle&quot; data-wiki-id=&quot;hoefe:weiershagen:kleeborner_muehle&quot;&gt;Kleeborner Mühle&lt;/a&gt;, die 1705 von den Grafen zu Sayn-Wittgenstein-Homburg gebaut und verpachtet wurde. So heßt es: „Rechnung von der neuen Mühle in den Klebornenen waß die selbe vomm gnadtigsten Bauholz grosslich gekoft hatt“. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/hoefe/weiershagen/weiershagen_kleebornen_vor_1914_2_.jpg?id=hoefe%3Aweiershagen%3Akleebornen&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;hoefe:weiershagen:weiershagen_kleebornen_vor_1914_2_.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/hoefe/weiershagen/weiershagen_kleebornen_vor_1914_2_.jpg?w=400&amp;amp;tok=81ae6b&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Kleebornen vor dem Ersten Weltkrieg
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;
</description>
            <author>ahoehler@undisclosed.example.com (Achim Höhler)</author>
        <category>hoefe:weiershagen</category>
            <pubDate>Sat, 27 Jun 2026 17:48:47 +0000</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Pfaffenscheid</title>
            <link>https://heimatverein-drabenderhoehe.de/hoefe/scheidt/pfaffenscheid</link>
            <description>
&lt;h3 id=&quot;pfaffenscheid&quot;&gt;Pfaffenscheid&lt;/h3&gt;
&lt;div class=&quot;level3&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Pfaffenscheid ist ein Einzelhof südlich des Weilers Scheidt und ist der alte Pfarrhof der Kirchengemeinde Drabenderhöhe. Das Wohnhaus stammt vermutlich im Kern noch aus dem 16. Jhd. und ist damit neben dem Kirchturm das älteste noch erhaltenen Gebäude Drabenderhöhes. Der im Eichenbalken eingeritzte Türspruch lautete: „Heil denen die hier eintreten, Friede denen, die das Haus verlassen“. Erhalten geblieben sind bis heute die alte Wohnzimmertüre und ein geschmiedeter Nagel für die pastorale Kopfbedeckung. Seit 1984 steht der Hof unter Denkmalschutz. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/bilder/1920-1945-historische_aufnahmen/pfaffenscheid_1_archiv_much.jpg?id=hoefe%3Ascheidt%3Apfaffenscheid&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;bilder:1920-1945-historische_aufnahmen:pfaffenscheid_1_archiv_much.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/bilder/1920-1945-historische_aufnahmen/pfaffenscheid_1_archiv_much.jpg?w=200&amp;amp;tok=3e913a&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Pfaffenscheid, Archiv Much
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Der Ortsname Pfaffenscheid erscheint das erste Mal im Jahre 1698 als „Pfaffenschede“ in den Kirchenakten. Diese Kirchenakte beruht auf einer Abschrift über das Kircheninventarium etwa aus dem Jahre 1607. Diese Liste wurde von den damaligen Kirchenprovisoren Jost in der Niedermiebach und Roland zu Verr auf Anordnung des Mucher Schultheißen Philipp Hundt angefertigt. In früheren Jahrhunderten wurde der Hof schlicht als Wiedenhof, also als Pfarrsitz bezeichnet. Der Name Wiedenhof konnte in Deutschland bis ins 15.Jhd. nachgewiesen werden und ist von „Widembhof“, einem der Kirche gewidmeter Hof, abgeleitet. Ein Wiedenhof diente in einer Zeit, als die Geistlichen noch nicht aus dem Kirchensteueraufkommen oder direkt von den Kirchengemeinden bezahlt wurden, dem Pfarrer gleichzeitig als Erwerbsquelle und Wohnsitz. Ein Wohnhaus, eine kleine Landwirtschaft mit Tierhaltung und oftmals Fischfang- und Jagdmöglichkeit gehörten zum Wiedenhof. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/bilder/1920-1945-historische_aufnahmen/pfaffenscheid_2_archiv_much.jpg?id=hoefe%3Ascheidt%3Apfaffenscheid&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;bilder:1920-1945-historische_aufnahmen:pfaffenscheid_2_archiv_much.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/bilder/1920-1945-historische_aufnahmen/pfaffenscheid_2_archiv_much.jpg?w=200&amp;amp;tok=a59ab8&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Pfaffenscheid Archiv Much
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
In den Kirchenakten finden sich 1621 die Bezeichnungen „Kirchen Widderumb“, 1653 „Widen hoff“ und 1671 „Witumbshoff“.
Der Wiedenhof im Pfaffenscheid wurde erstmals im Jahre 1582 im Visitationsbericht des Drabenderhöher Vikars Jakob Sasse an die bergische herzogliche Kommision erwähnt: 
„Die Kapelle gehöre dem Johanniterorden und nannte sich domus hospitalis Sancti Johannis Baptistae. Er habe vernommen, dass der Kommentur des Johanniterordens zu Marienhagen früher den Geistlichen in Drabenderhöhe angestellt habe, daß jetzt aber der Fürst von Berg die Stelle vergebe. Das Einkommen dasselbst belaufe sich auf 10 Gulden. Zu der Stelle gehörten damals 24 Morgen Haferland und 2 Morgen Garten. An Heu liefere das Gütchen kaum für sechs Kühe hinreichendes Futter, früher sei die Kapelle im Besitze eines Hofes zu Niederhoben (Niederhof) gewesen. Den  habe ein Windecker Amtmann Nesselrath für 180 Gulden an sich genommen. Das dafür gezahlte Kapital bringe jetzt 9 Gulden ein, ebensoviel, wie ehemals der Pacht des Hofes betragen habe. Auch gehörte der Kapelle früher eine halbe Mahlmühle In der Hoen (Hähner Mühle), welche der zweite Vorgänger des jetztigen Komtur zu Marienhagen dem windeckschen Rentmeister Pampus verkauft habe. Die Kirche habe außerdem jährlich sechs Gulden Einkommen und noch einige	Büsche, welche zu hawiger Zeit gehauen und verkauft würden.“ 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/hoefe/dscf0163.jpg?id=hoefe%3Ascheidt%3Apfaffenscheid&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;hoefe:dscf0163.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/hoefe/dscf0163.jpg?w=200&amp;amp;tok=0b92d7&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Pfaffenscheid heute
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Wann der Pfarrhof entstanden ist, lässt sich nicht genau ermitteln. Frühere Publikationen  berichten von einer urkundlichen Erwähnung aus dem Jahre 1060. Allerdings hat sich herausgestellt, dass es sich hierbei nicht um Pfaffenscheid handelt, sondern um den  Weiler Kirchscheid bei Lohmar. Sicher ist, dass der Kirchenzehnte 1395 an Herzog Wilhelm von Berg verkauft wurde und der Johanniterorden die Drabenderhöher Kirche im 15. Jhd. übernommen hat. Der Orden war mit dem Aufbau von kirchlichen Verwaltungsstrukturen beauftragt und hat vermutlich die Vikarstelle und damit auch den Hof eingerichtet. In einer Generalvisitation des Ordens in Marienhagen wurde 1495 die Kapelle mit dem Weltgeistlichen Conradus erwähnt, der vermutlich schon in Pfaffenscheid wohnte. Bereits 1582 stellte allerdings nicht mehr der Orden den Vikar, sondern der Herzog von Berg. Wahrscheinlich ist der Grund in der Reformation zu sehen, denn unter Vikar Jakob Neuleben, der in Drabenderhöhe von 1555 bis 1571 wirkte, trat die Gemeinde zum Luthertum über. Interessanterweise liegt der Hof nicht in der Herrschaft Homburg, sondern im Herzogtum Berg, was wahrscheinlich darauf zurückzuführen ist, dass auch in kirchlichen Belagen der Herzog eine gewisse Rolle spielte, zumal die Kirche zwischen Berg und Sayn-Wittgenstein strittig war. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Die Kirchenrechnungen lassen im 17. und 18. Jhd. zunehmend bauliche Mängel feststellen. Pastor Haas schreibt 1693: „ habe die Scheune mit Dillen lassen bekleiden. Kosten ohne Materialen, der Arbeitslohn 4 Gulden“. Zwischen 1719 und 1734 werden laufend Reparaturen vorgenommen. Pastor Christian Bellingrath, der seit 1729 im Amt ist, vermerkt folgendes: „die alte Pompe am Pastorenhaus gänzlich zerissen, verfolglich zum Wasserausheben unbequem und eine neue Pompe wegen gänzlicher Notwendigkeit – 13 Gulden, 8 Albus Beköstigen des Pompenmeisters – 6 Gulden dem Pompenmeister beständig jemand zu helfen – 9 Gulden“.  1744 wurden die Gebäude durch einen Sturm, 10 alte Eichen stürzten um, schwer beschädigt. Die Renovierungsarbeiten wurden erst 1770 abgeschlossen. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Die Kirchenchronik berichtet, dass unter Christian Bellingrath auch Schulunterricht in Pfaffenscheid abgehalten wurde. Als Schulgebäude diente die heute noch bestehende steinerne Scheune. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/bilder/1920-1945-historische_aufnahmen/pfaffenscheid_3_archiv_much.jpg?id=hoefe%3Ascheidt%3Apfaffenscheid&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;bilder:1920-1945-historische_aufnahmen:pfaffenscheid_3_archiv_much.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/bilder/1920-1945-historische_aufnahmen/pfaffenscheid_3_archiv_much.jpg?w=200&amp;amp;tok=a43bb8&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
ehemalige Schule, Archiv Much
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Mündlich überliefert ist ein nachbarlicher Zwist. Die Scheidter Bauern liessen manchmal ihre Schweine frei herumlaufen, die dann des Pastors Garten umpflügten. Daraufhin soll Pastor Bellingrath in einer Predigt einigen Besuchern gedroht haben: „Ihr Scheidter Bauern, Dreibholz, Bergerhoff und Genossen, haltet mir ja Eure Säue fest“. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Im Jahre 1784 tritt Johann Wilhelm Schöler das Pastorenamt in Drabenderhöhe an. Er war mit dem Domizil in Pfaffenscheid nicht zufrieden, da es sehr baufällig war. Er stellte einen Antrag auf Neubau eines Pfarrhauses im Dorf. Der Antrag wurde vom Landesvorstand, ohne dessen Einwilligung keine Gemeindemittel verwendet werden durften, abgelehnt. Für einige hundert Reichstaler wurde das Haus nochmals Instand gesetzt. Aber laut Kirchenchronik blieb Pfaffenscheid immer noch in einem schlechten Zustand.  Daraufhin baut Pfarrer Schöler, der im Dorf noch eigene Güter besaß, 1790 ein eigenes Haus, das jetzige Pastorat. Da der Wiedenhof nicht mehr als Pfarrsitz genutzt wurde, entstand auch der heutige Name Pfaffenscheid. In der Aufnahme der Karte „Carte des Herzogthums Berg“ von Carl Friedrich von Wiebeking aus dem Jahre 1790 ist „Pfaffenbeng“ (Pfaffenberg) erwähnt. Sicher ist dies ein Übertragungsfehler. Auf der homburgischen Seite, ungefähr an der Stelle vom Ort Dahl  ist widersprüchlich ein „Widerhoff“ (Wiedenhof) eingezeichnet. Vermutlich sollte es Pfaffenscheid heißen, wie es richtig im Topographischen Statistischen Geographischen Wörterbuch des Preußischen Staates aus dem Jahre 1821 dargestellt ist. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/hoefe/dscf0168.jpg?id=hoefe%3Ascheidt%3Apfaffenscheid&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;hoefe:dscf0168.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/hoefe/dscf0168.jpg?w=200&amp;amp;tok=e6b0a0&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt; die ehemalige Schule heute
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Nach 1790 wurde das Pfarrgut verpachtet. Erster Pächter war ein Christian Kemper. 1803 folgt ihm Johannes Bau aus Guxmühlen, 1810 die Familie des Johannes Marsch, sowie dessen Neffe Johannes Heinrich Klucke aus Überdorf. Zwischenzeitlich lassen sich noch ein Johannes Christian Hardt, Johannes Heinrich Lutter und Adolph Friedrich Jung in Pfaffenscheid nachweisen. Ab 1835 ist als Pächter ein Wimar Wahlen angegeben, zwischen 1847 und 1850 Franz Peter Lindenberg. Danach lebt auf dem Gut bis etwa 1867 Wilhelm Zapp und seine Familie. Das Pastorat im Dorf wurde von der Kirchengemeinde angemietet und 1860 von der Familie Schöler gekauft. Unter Pastor Christian Bickenbach wird Pfaffenscheid dann 1867 mit 17 gegen 9 Stimmen des Presbyteriums an die Wittwe Henriette Schöneshofer verkauft. Ihre Tochter Amalie heiratet 1878 Friedrich Wilhelm Mertens aus Helzen bei Waldbröl. Ihr Sohn Wilhelm Mertens übernimmt später Pfaffenscheid. Die Nachfahren der Familie Mertens leben heute noch auf dem ehemaligen Pfarrgut. 1924 unterzeichnen die Bewohner von Pfaffenscheid (Karl Mertens, Emilie Mertens und Mathias Morosow) den Antrag der Bewohner aus Scheidt und Obermiebach zur Ausgemeindung aus Much nach Drabenderhöhe. 1932 wurde dann Pfaffenscheid zusammen mit Scheidt und Anfang in die Gemeinde Drabenderhöhe eingegliedert. Allerdings wurde nur ein kleiner Teil der Pfaffenscheider Flur, die bis nach Obermiebach reichte, eingemeindet. Die Grenze zwischen Much und Drabenderhöhe bzw. der späteren Stadt Wiehl verläuft bis heute östlich des Hersiefens, unmittelbar hinter dem Hof Pfaffenscheid. 
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;
</description>
            <author>ahoehler@undisclosed.example.com (Achim Höhler)</author>
        <category>hoefe:scheidt</category>
            <pubDate>Sat, 27 Jun 2026 17:02:37 +0000</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Das Wappen</title>
            <link>https://heimatverein-drabenderhoehe.de/ort/wappen</link>
            <description>
&lt;h1 class=&quot;sectionedit1&quot; id=&quot;das_wappen&quot;&gt;Das Wappen&lt;/h1&gt;
&lt;div class=&quot;level1&quot;&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/wappen.png?id=ort%3Awappen&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:wappen.png&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/wappen.png?w=200&amp;amp;tok=59636a&quot; class=&quot;mediaright&quot; align=&quot;right&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
Das Wappen der ehemaligen Gemeinde Drabenderhöhe stellt eine Neuschöpfung dar und wurde am 25. Oktober 1935 vom Oberpräsidenten der Rheinprovinz genehmigt.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Bei der Gestaltung dieses Wappens ist auf historische Bezüge der Gemeinde Wert gelegt worden, denn Drabenderhöhe gehörte über Jahrhunderte zur Reichsherrschaft Homburg, die von den Grafen und ab 1792 Fürsten zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg regiert wurde. Zwischen 1635 und 1743 fiel die kleine Herrschaft an die Seitenlinie zu Sayn-Wittgenstein-Homburg um dann wieder vom Haus Berleburg übernommen zu werden.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Bereits im 16. Jahrhundert bestanden finanz- und verwaltungspolitische Strukturen. Dies geht aus den „Homburgischen Futterhaferzetteln“ aus den Jahren 1579 und 1580 hervor. Seit der Grenzfestlegung mit den Siegburger Verträgen 1604 bestand Homburg bis 1806 aus 15 Honschaften. Der Begriff Honschaft geht vermutlich auf eine „Hundertschaft“ zurück, einer Unterteilung, die zur Erfassung der Steuern und zur Friedens- und Rechtswahrung eingerichtet worden war. Dabei setzten sich die 5 homburgischen Kirchspiele aus entweder einer Honschaft oder mehreren Honschaften zusammen. An der Spitze einer Honschaft stand das Amt des „Honnen“, der die zu zahlenden Naturalabgaben zusammentrug und an das regierende Grafenhaus abgab. Mit dem Siegburger Vertrag von 1604 wurden auch Honschaftsgrenzen verändert. Die von der Fläche sehr große Honschaft Bomig trat die Orte Bünghausen, Erbland, Hömel, Hunstig, Kehlinghausen, Kloster, Niederbantenberg, Oberbantenberg, Ohmig,  Osberghausen, Repschenroth,Schneppsiefen, Weyerhof und Zope an die Weiershagener Honschaft, sowie die Orte Damte, Herhausen und Linden an die Fischbacher Honschaft ab. Aus der Wiehler Honschaft gelangte Neuklef an die die Fischbacher Honschaft. Die 15 Honschaften waren: 
&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Honschaft Angfurten (Kirchspiel Wiehl)&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Honschaft Benroth (Kirchspiel Nümbrecht)&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Honschaft Bierenbach (Kirchspiel Nümbrecht)&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Honschaft Bomig (Kirchspiel Wiehl)&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Honschaft Bröl (Kirchspiel Nümbrecht)&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Honschaft Drabenderhöhe (Höher Honschaft, Kirchspiel Drabenderhöhe)&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Honschaft Elben (Kirchspiel Nümbrecht)&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Honschaft Fischbach (Kirchspiel Wiehl)&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Honschaft Marienhagen (Kirchspiel Marienhagen)&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Honschaft Nümbrecht (Kirchspiel Nümbrecht)&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Honschaft Niederbreidenbach (Kirchspiel Nümbrecht)&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Honschaft Staffelbach (Kirchspiel Marienberghausen)&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Honschaft Weiershagen (Kirchspiel Wiehl)&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Honschaft Wiehl (auch halbe Angfurtener Honschaft, Kirchspiel Wiehl)&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Honschaft Wirtenbach (Kirchspiel Nümbrecht)&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;
Im Verlauf des 17. Jahrhunderts entsprachen die Honschaftsgrenzen nicht mehr unbedingt den Kirchspielgrenzen. 1622 wurde Huppichteroth aus der Staffelbacher Honschaft dem Kirchspiel Nümbrecht zugeordnet, dafür kamen die in der Honschaft Niederbreidenbach gelegenen Orte Vorholz, Riechenbach, Wolfscharre, Kurtenbach, Hardt und Rose zum Kirchspiel Marienberghausen. 1698 wurden die aus der Weiershagener Honschaft stammenden Ortschaften In den Weiden, Zur Hardt, Bergerhof, Zur Mühlen und Kleebornen nach Drabenderhöhe eingepfarrt. Zudem gehörten einige Orte zum Herzogtum Berg, die sich aber zu homburger Kirchengemeinden hielten. Die im bergischen Amt Windeck liegenden Orte Scheidt, Pfaffenscheid und Obermiebach (Honschaft Miebach) und die im bergischem Amt Steinbach liegenden Orte Anfang, Brächen, Büddelhagen und Verr, sowie die überwiegend reformierte Bevölkerung von Braunswerth und Unterkaltenbach (Honschaft Oberengelskirchen) gehörten zu Drabenderhöhe. Das Kirchspiel Marienhagen umfasste noch die bergischen Aggerhöfe Ohlhagen, Hunsheim, Nieder- und Oberalpe, Oberdreisbach (Drespe), Mühlenschlade, Dorn und Berghausen, und die aus der Herschaft Homburg 1604 ausgegliederten Orte Merkausen, Seifen und Freckhausen. Allerdings wurden 1787 die Einwohner der zehn Aggerhöfe gezwungen, den Kirchengang nach Eckenhagen durchzuführen.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Im 17. und 18. Jahrhundert fiel die Gemeindeverfassung der Herrschaft Homburg mit der Landesverfassung zusammen. Dabei wurde die Herrschaft in das Ober- und Unterkirchspiel Wiehl und das Ober- und Unterkirchspiel Nümbrecht gegliedert. Jedes Kirchspiel hatte seinen Vorsteher (Rat) sowie einen Schultheissen (Laienrichter), einem Rezeptor (Steuereinnehmer), sowie verfügte über Gemeindedeputierte, die mit den Kirchspielschöffen den Landesvorstand bildeten. Den Landesvorstand führten die vier Räte und ein Registrator (Archivar und Schriftführer). Die Vorsteherschaft hatte allerdings keine obrigkeitliche Gewalt. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Nachdem die Franzosen die Herrschaft am 28. März 1806 auflösten und dem Großherzogtum Berg angliederten, wurde 1808 aus den ehemaligen homburgischen Honschaften Drabenderhöhe, Fischbach und Weiershagen zunächst die Municipalität, später die Mairie Drabenderhöhe gegründet. Erster Direktor und späterer Maire (Bürgermeister) war Johann Friedrich Möller junior. Die Ernennungsurkunde vom 24. Dezember 1808 lautete: „Da Herr Johann Friedrich Möller jun. zum Direktor der Municipalitätsverwaltung zu Drabenderhöhe ernannt worden ist: so wird demselben darüber gegenwärtige Urkunde zu seiner Legitimation mitgetheilet.“ Die Verwaltung bestand neben dem Marie noch aus Beigeordneten und einem Municipalrat (Gemeinderat). Laut dem Dekret vom 14. November 1808 gehörte die Marie Drabenderhöhe zum Departement Sieg, Arrondisment Siegen und lag im Kanton Homburg. Der Kanton Homburg umfasste weiterhin die Marien Marienberghausen, Nümbrecht und Wiehl. Auf einer Fläche von 128 qkm lebten damals 9163 Einwohner. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Mit der Niederlage Napoléons in der Völkerschlacht von Leipzig am 19. Oktober 1813, übernahm das Königreich Preussen am 25. November 1813 das Land. Das „Provisorium“ des Generalgouvernement Berg bestand bis zum 15. Juni 1815 und gliederte es in die Provinz „Julich-Kleve-Berg“ ein, die am 22. Juni 1822 mit dem Großherzogtum Niederrhein zur Rheinprovinz vereinigt wurde. Die ursprünglichen Mairien wurden in Bürgermeistereien umgewandelt. Die französische Municipalverfassung blieb allerdings bis zur Einführung der Gemeindeordnung für die Rheinprovinz im Jahre 1845 erhalten. Als Untereinheiten der Bürgermeisterei wandelte man die Honschaften in Gemeinden um, wie aus der preußischen Uraufnahme der Katasterkarten zu erkennen ist. Zwar wurde zunächst ein eigener homburgischer Kreis mit den Bürgermeistereien Drabenderhöhe, Marienberghausen, Nümbrecht und Wiehl eingerichtet, der den alten Landesgrenzen entsprach, doch blieb die politische Zugehörigkeit zu Preußen wohl noch lange unklar. Am 23. Juli 1815 wurde auf Schloß Homburg eine großes Fest veranstaltet und Fürst Albrecht zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg sollte die Herrschaft Homburg zurück erhalten. Ein preußischer Kommisar übergab bei dieser Feierlichkeit die Herrschaft zurück und es wurden Festreden durch den Nümbrechter Pastor Hengstenberg und den Drabenderhöher Pastor Schöler gehalten. Erst am 16. Juli 1821 verzichtete Fürst Albrecht zu Sayn-Wittgenstein auf seine standesherrschaftlichen Rechte. Am 17. Februar 1825 erfolgte die Zusammenlegung des Kreises Homburg mit dem Kreis Gimborn zum Kreis Gummersbach. Johann Friedrich Möller blieb auch unter der königlich-preußischen Verwaltung Bürgermeister bis er in seinem 67. Lebensjahr der Entlassung seines Amtes nachsuchte und diese am 15. September 1837 stattgegeben wurde. Ihm folgte sein Sohn Wilhelm Möller, der bis zu seinem Tod 1863 im Amt blieb. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Amtssitz der Bürgermeisterei Drabenderhöhe war bis zum Bau des Rathauses in Repschenroth im Jahre 1901 das um 1730 vom homburgischen Rat Christian Schmidt (stammte aus Drabenderhöhe) erbaute Burghaus in Bielstein. Zwischen 1865 und 1869 war das Bürgermeisteramt in Steeg (Weiershagen) und zwischen 1870 bis 1873 in Kehlinghausen ansässig, danach dann wieder im Burghaus. Das 1901 in Bielstein-Repschenroth erbaute Rathaus wurde 1978 abgerissen.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
1932 wurde die Gemeinde im Westen um die Orte Scheidt, Pfaffenscheid (aus der Gemeinde Much/Siegkreis) und Anfang (Gemeinde Engelskirchen/Kreis Wipperfürth - später Rheinisch-Bergischer-Kreis) erweitert. Dabei vergrösserte sich die Fläche der Gemeinde von 27,45 qkm auf 27,93 qkm. 1960 kam es zur Umbenennung in Gemeinde Bielstein. Diese wurde 1969 aufgelöst und mit der Gemeinde und späteren Stadt Wiehl zusammengelegt, allerdings ohne die südlich der Agger gelegenen Orte, die mit der Stadt Gummersbach vereinigt wurden. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Die Orte Wiehlpuhl und Osberghausen wurden der noch bestehenden Gemeinde Ründeroth, ab 1975 Engelskirchen zugeordnet. Die Orte Schönenberg, Schneppsiefen, Hömel, Erbland, Bünghausen, Kloster, Hunstig und Ohmig wurden nach Gummersbach eingemeindet (verblieben aber bis heute bei der Kirchengemeinde Oberbantenberg). Zusätzlich erhielt Gummersbach aus der Gemeinde Wiehl noch die Orte Neudieringhausen, Hammerthal, Aggersiefen, Hohleich, Brück, Halstenbach, Remmelsohl, Höfen, Ahe und Krummenohl. Die Gemeinde Wiehl erhiehlt aus der Gemeinde Denklingen die Orte Merkausen, Seifen und Alpermühle. 1971 erlangte die Gemeinde Wiehl dann das Stadtrecht. Durch eine weitere kommunale Neuordnung 1975 kam es noch zur Erweiterung um die Orte Brächen (1950 kam durch Flurumlegungen der Gasthof Stöltung aus der Gemeinde Ründeroth zu Engelskirchen, dafür erhielt Ründeroth den links des Kaltenbachs liegenden Teil von Oberkaltenbach), Büddelhagen, den Löher Hof und Verr, die vorher zu Engelskirchen gehörten, und damit zum Rheinisch-Bergischen-Kreis zählten. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Das Wappen der ehemaligen Gemeinde Drabenderhöhe/Bielstein zeigt auf blauem Grund den Kirchturm der evangelischen Kirche zu Drabenderhöhe. Der Kirchturm befindet sich auf einem goldfarbenen angedeuteten Berg, was die exponierte Höhenlage des alten Kirchdorfes unterstreichen soll. Das Mauerwerk des Kirchturms reicht bis in die romanische Bauperiode zurück.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Links des Kirchturms befindet sich ein Johanniterkreuz. Dieses Kreuz sollte daran erinnern, daß die Kirche im Mittelalter dem ritterlichen Johanniterorden unterstand. Der Johanniterorden war bis zum „Siegburger Vergleich“ 1604 der Herren von Homburg, als auch dem Herzog von Berg anerkannter Patron der Kirche. Verwaltungstechnisch war die Kirche zu Drabenderhöhe der Komturei in Marienhagen angegliedert, die wiederum zur Ballei Burg (bei Solingen) gehörte. Durch die Zugehörigkeit zum Johanniterorden war die Kirche zu Drabenderhöhe bis zur Reformation „Johannes dem Täufer“ geweiht. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Der rechts des Kirchturms befindliche Schild war das Wappenschild der ehemaligen Reichsherrschaft Homburg, deren Dynastie dem gräflichen Hause Sayn-Wittgenstein-Berleburg angehörte. Zu sehen ist der saynische Löwe und das quadrierte schwarz-weisse Wappenschild des Hauses Sayn-Wittgenstein.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/img356.jpg?id=ort%3Awappen&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:img356.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/img356.jpg?w=200&amp;amp;tok=d79011&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Grenzen der Gemeinde 1963
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h2 id=&quot;landesfarben&quot;&gt;Landesfarben&lt;/h2&gt;
&lt;div class=&quot;level2&quot;&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/homburgische_landesfarben2.png?id=ort%3Awappen&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:homburgische_landesfarben2.png&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/homburgische_landesfarben2.png?w=200&amp;amp;tok=343941&quot; class=&quot;mediaright&quot; align=&quot;right&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Die Landesfarben blau/gold finden sich auch in der Flagge der Stadt Wiehl und der Gemeinde Nümbrecht wieder und waren die Farben des ehemals regierenden Hauses Sayn-Wittgenstein-Berleburg in der Reichsherrschaft Homburg.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/homburger_land_fahne.jpg?id=ort%3Awappen&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:homburger_land_fahne.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/homburger_land_fahne.jpg?w=400&amp;amp;tok=4e3dca&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Homburger Land, Landesfarben mit Wappen Sayn-Wittgenstein
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h2 id=&quot;statistik_der_gemeinde_drabenderhoehe_1960_bis_1969_bielstein&quot;&gt;Statistik der Gemeinde Drabenderhöhe (1960 bis 1969 Bielstein)&lt;/h2&gt;
&lt;div class=&quot;level2&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;table sectionedit2&quot;&gt;&lt;table class=&quot;inline&quot;&gt;
	&lt;thead&gt;
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		&lt;th class=&quot;col0&quot;&gt;Jahr&lt;/th&gt;&lt;th class=&quot;col1&quot;&gt;Einwohnerzahl&lt;/th&gt;
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	&lt;/thead&gt;
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	&lt;tr class=&quot;row9&quot;&gt;
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	&lt;tr class=&quot;row14&quot;&gt;
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	&lt;tr class=&quot;row15&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;1880&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;2895&lt;/td&gt;
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	&lt;tr class=&quot;row16&quot;&gt;
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	&lt;tr class=&quot;row17&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;1890&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;3407&lt;/td&gt;
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	&lt;tr class=&quot;row18&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;1895&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;3746&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row19&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;1900&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;4574&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row20&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;1905&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;4619&lt;/td&gt;
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	&lt;tr class=&quot;row21&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;1910&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;5012&lt;/td&gt;
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	&lt;tr class=&quot;row22&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;1925&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;5347&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row23&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;1933&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;5614&lt;/td&gt;
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	&lt;tr class=&quot;row24&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;1939&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;6402&lt;/td&gt;
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	&lt;tr class=&quot;row25&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;1946&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;8607&lt;/td&gt;
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	&lt;tr class=&quot;row26&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;1950&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;8738&lt;/td&gt;
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	&lt;tr class=&quot;row27&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;1955&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;8692&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row28&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;1961&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;9017&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row29&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;1965&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;9998&lt;/td&gt;
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	&lt;tr class=&quot;row30&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;1969&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;10905&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;&lt;/div&gt;
&lt;!-- EDIT{&amp;quot;target&amp;quot;:&amp;quot;table&amp;quot;,&amp;quot;name&amp;quot;:&amp;quot;&amp;quot;,&amp;quot;hid&amp;quot;:&amp;quot;table&amp;quot;,&amp;quot;secid&amp;quot;:2,&amp;quot;range&amp;quot;:&amp;quot;11380-11761&amp;quot;} --&gt;
&lt;/div&gt;

&lt;h2 id=&quot;die_ortschaften_der_gemeinde&quot;&gt;Die Ortschaften der Gemeinde&lt;/h2&gt;
&lt;div class=&quot;level2&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;table sectionedit3&quot;&gt;&lt;table class=&quot;inline&quot;&gt;
	&lt;thead&gt;
	&lt;tr class=&quot;row0&quot;&gt;
		&lt;th class=&quot;col0&quot;&gt;Ortschaft&lt;/th&gt;&lt;th class=&quot;col1&quot;&gt;Teilortschaft&lt;/th&gt;&lt;th class=&quot;col2&quot;&gt;Urkundliche Erstnennung&lt;/th&gt;&lt;th class=&quot;col3&quot;&gt;Bemerkung&lt;/th&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;/thead&gt;
	&lt;tr class=&quot;row1&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Bielstein&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1741&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;Aufm Billstein&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row2&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Bielsteiner Hammer&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1866&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;Bielsteiner Hammer (Kirchenbuch Wiehl) in Bielstein aufgegangen&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row3&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Damte&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1569&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;Ym Dampt, seit 1976 Bielstein&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row4&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Dreibholz&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1492&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;Dreyfeltz,seit 1901 Bielstein&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row5&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Helmerhausen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1443&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;zu Helmerhusen, seit 1925 Bielstein&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row6&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Kehlinghausen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1465&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;zo Kelenkusen, seit 1975 Bielstein&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row7&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Neubielstein&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1894&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;Neubielstein (Kirchenbuch Wiehl) seit 1901 Bielstein&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row8&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Niederbantenberg (Unterbantenberg)&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1575&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;In der Bantenbach, seit 1902 Bielstein&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row9&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Repschenroth&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1490&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;Repscherrade, seit 1901 Bielstein&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row10&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Schwarzepuhl&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1832&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;seit 1902 Bielstein&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row11&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Thalhausen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1858&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;Thalhausen (Kirchenbuch Wiehl), seit 1927 Bielstein&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row12&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Börnhausen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1395&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;Burnhusin&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row13&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Brächen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1574&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;Uff dem Breche, seit 1975 Stadt Wiehl, ursprünglich Engelskirchen, seit dem Ende 18. Jhd. existiert ein Haus auf dem Gemeindeboden Ründeroth, welches wiederum seit 1950 zu Engelskirchen durch eine Flurbereingung gehört. Der Ortsteil Brächen auf Drabenderhöhe Gemeindeboden ensteht seit 1884&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row14&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Bünghausen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1465&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;Buhnenkusen&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row15&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Kloster&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1575/1625&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;Baumhove/zu Buninghausen im Closter&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row16&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Büddelhagen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1413&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;Bodelhaen, seit 1975 Stadt Wiehl&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row17&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Dahl&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1443&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;Im Hynder Dal&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row18&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Drabenderhöhe&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1353&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;Dravender Hoy&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row19&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Anfang&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1638&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;Ufm Anfang, seit 1932 Gemeinde Drabenderhöhe&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row20&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Pfaffenscheid&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1582/1698&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;Wiedenhof/Pfaffenschede, seit 1932 Gemeinde Drabenderhöhe&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row21&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Scheidt&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1559&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;Das Scheid, seit 1932 Gemeinde Drabenderhöhe&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row22&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Erbland&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1555&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;Erfflant, seit 1969 Stadt Gummersbach&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row23&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Fahlenbruch&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1777&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;Fahlenbruch&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row24&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Faulmert&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1508&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;Voulbick&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row25&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Forst&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1465&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;Forste&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row26&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Gassenhagen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1625&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;Gaßenhain&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row27&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;In den Kirschenbäumen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1575&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;In den Kirßenbaumen, Wüstung seit Anfang 16. Jhd.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row28&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Ente&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1759&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;Ente, nach 1862 Wüstung&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row29&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Großfischbach&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1465&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;Visthpach&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row30&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Hahn&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1492&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;In den Hanen&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row31&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Hau&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1569&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;Im Haich&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row32&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Hengstenberg&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1529&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;Uf dem Heinzenberg&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row33&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Hillerscheid&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1454&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;Hilderßham&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row34&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Hömel&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1443&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;Zo dem Homel, seit 1969 Stadt Gummersbach&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row35&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Hückhausen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1454&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;Hudenkusen&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row36&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Hammerthal&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1885&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;Hammerthal (Kirchenbuch Wiehl), nach 1912 in Hunstig aufgegangen&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row37&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Hunstig&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1465&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;Huntzdyche, seit 1969 Stadt Gummersbach&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row38&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Immen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1492&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;In den Imen&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row39&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Jennecken&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1487/1492&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;Gymycke/Jenyckhagen&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row40&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Kleinfischbach&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1454&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;Vistphe&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row41&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Linden&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1443&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;Zo der Lynden&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row42&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Herhausen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1443&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;Zo der Molen Herhusen, nach 1905 in Linden aufgegangen&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row43&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Mühlen an der Bech&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1443&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;Zo der Molen&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row44&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Neuklef&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1443&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;Up dem Cleve&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row45&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Niederhof&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1500&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;Nederhoeve&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row46&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Hammer&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1575&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;Hammer, Wüstung seit Anfang 17. Jhd.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row47&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Hähner Mühle&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1576&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;Mühle den Hanen&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row48&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Waldfrieden&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1909&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;Waldfrieden&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row49&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Niederbellinghausen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1738&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;Niederbellinghausen&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row50&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Oberbellinghausen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1375&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;Bellingkaus, verfallene Burg seit 17. Jhd., Wüstung nach 1862&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row51&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Obermiebach&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1559&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;Offermedebach, wurde nicht nach Drabenderhöhe eingemeindet&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row52&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Ohmig&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1625&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;In der Omich, seit 1969 Stadt Gummersbach&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row53&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Oberbantenberg&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1443&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;Zo Bantenberch&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row54&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Weierhof&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1738&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;Weyershof, nach 1905  in Oberbantenberg aufgegangen&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row55&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Osberghausen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1336&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;Oisbondichusen, Ortsteil links der Agger 1969 in Ründeroth eingemeindet und 1975 mit Engelskirchen vereinigt&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row56&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Wiehlohl&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1895&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;nach 1905 in Osberghausen aufgegangen&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row57&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Wiehlpuhl&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1465&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;Weelpoel als Flurname, 1767 Am Wilbuhl (Hausinschrift) nach 1905 in Osberghausen aufgegangen&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row58&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Zope&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1701&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;Auf den Zöpen, nach 1900 in Osberghausen aufgegangen&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row59&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Schönenberg&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1885&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;Schönenberg (Kirchenbuch Wiehl),seit 1969 Stadt Gummersbach&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row60&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Schneppsiefen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1559&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;Im Schneppensieffen, seit 1969 Stadt Gummersbach&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row61&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Steinacker&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1887&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;Steinacker (Kirchenbuch Wiehl)&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row62&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Verr&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1413&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;Veyrr, seit 1975 Stadt Wiehl&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row63&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Wald&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1675&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;Wald&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row64&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Weiershagen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1396&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;Wiershaym, alter Name der Burg, die seit dem 16. Jhd. eine Wüstung ist&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row65&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Bergerhof&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1575&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;Uff dem Kortenberch, seit 1902 Weiershagen&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row66&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Hardt, Zur&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1443&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;Zo Hart, seit 1902 Weiershagen&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row67&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Hütte (Weiershagener Hütte)&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1575&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;Hütte, seit 1902 Weiershagen&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row68&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Kleebornen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1575&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;Am Kleebergh, seit 1902 Weiershagen&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row69&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Kleeborner Mühle&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1709&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;Mühle von Kleinborn, seit 1902 Weiershagen&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row70&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Ley, Zur&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1723&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;Zur Ley, seit 1902 Weiershagen&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row71&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Linde, Auf der&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1832&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;Zur Linden, seit 1902 Weiershagen&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row72&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Mühlen an der Wiehl&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1443&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;Zo der Molen up dem Teghe, seit 1902 Weiershagen&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row73&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Ohl&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1683&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;vor dem Oelgen, seit 1902 Weiershagen&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row74&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Reuschenbach&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1555&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;Off der Ruissemich, seit 1902 Weiershagen&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row75&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Steeg&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1593&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;Zum Steg, seit 1902 Weiershagen&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row76&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Vorbach, In der (Fürberich)&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1832&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;Auf der Vorbach, seit 1902 Weiershagen&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row77&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Weiden, In den&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1580&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;In den Weiden, seit 1902 Weiershagen&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row78&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Wiehlsiefen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1671&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col3&quot;&gt;Willsiefen&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;&lt;/div&gt;
&lt;!-- EDIT{&amp;quot;target&amp;quot;:&amp;quot;table&amp;quot;,&amp;quot;name&amp;quot;:&amp;quot;&amp;quot;,&amp;quot;hid&amp;quot;:&amp;quot;table1&amp;quot;,&amp;quot;secid&amp;quot;:3,&amp;quot;range&amp;quot;:&amp;quot;11805-16360&amp;quot;} --&gt;
&lt;/div&gt;
</description>
            <author>ahoehler@undisclosed.example.com (Achim Höhler)</author>
        <category>ort</category>
            <pubDate>Mon, 22 Jun 2026 23:51:56 +0000</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Steeg</title>
            <link>https://heimatverein-drabenderhoehe.de/hoefe/steeg</link>
            <description>
&lt;h2 id=&quot;steeg&quot;&gt;Steeg&lt;/h2&gt;
&lt;div class=&quot;level2&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Steeg war bis 1902 ein eigener Weiler und wurde mit elf weiteren Höfen zum Ort Weiershagen vereinigt. In den „Einkünften und Rechten des Apostelnstift“, einer Urkunde aus dem Jahre 1443 heißt es „Up dem Teghe“ - genauer zu der molen up den teghe, wobei „wiershagen“ durchgestrichen ist. Es dürfte sich um eine Mühle handeln, die bei Weiershagen an der Eisenhütte gestanden hat. Die Zuordnung zum Weiler Steeg ist allerdings nicht sicher. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
1593 wird die Weiershagenener Eisenhütte in einer homburgischen Abrechnung über Renten und Gefälle auch „Bertrams Hütte zum Steg“ genannt. Im selben Jahr erscheint die Hütte in einem homburgischen Verzeichnis als „Hütte zu Weiershain“ mit einem Betram daselbst und war Wasserzinspflichtig. Bereits 1574 wurde Bertram zum Steg urkundlich erwähnt, als er 10 Fuder des Eisensteinzehnten kaufte, den Peter Voeß zu Schnellenbach im Amte Neustadt für seinen märkischen Landesherren erhoben hatte. Auf der Mercatorkarte von 1575 fehlt der Ortsname Steeg, dafür wird Weiershagen, sowie die Hütte auf der linken Seite der Wiehl angegeben. Ein Betram wird auch in den Homburgischen Futterhaferzetteln als saynischer Angehöriger unter dem Ortsnamen Weigershaenn 1580 erwähnt und war abgabenpflichtig. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Im Verlauf des 16. Jahrhunderts wurde der Ort als Steeg und als Weiershagen bezeichnet, wobei letztere sich eher auf eine Burg, die zu diesem Zeitpunkt vermutlich schon verfallen war bezog. Diese Burg befand sich etwa an der heutigen Bahnhaltestelle. Im 17. Jahrhundert setzte sich dann „Steeg“ durch. In der homburgischen Akte „Außschuß des Kirspels und Vogtei Wiehl“ aus dem Jahre 1605 wird Dietrich zum Steege erwähnt. In den „Brüchten zu Wiehl“ wird Dietrich nochmals 1625 genannt, als sein Schwiegersohn Thonges ufem Steige (Anton) zu „fruhe beygeschlaffen“ hatte. Durch sein Vergehen des vorehelichen Beischlafes wurde Anton mit einer Strafe zur Zahlung von 7 ½ Thalern verurteilt.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Die Burg und der Weiler, sowie die Weiershagener Eisenschmelzhütte befanden sich an einer Furt, einer flachen Stelle in der Wiehl, die von der „Homburgischen Eisenstraße“, die von Kaltenbach nach Derschlag führte, gequert wurde. Möglicherweise entstand dort eine kleine Brücke oder auch ein Steg, die den Ortsnamen erklären. Im Gegensatz zu den links der Wiehl gehörenden Weiershagener Ortsteile verblieb Steeg in der Kirchengemeinde Wiehl und wurde 1894 mit der neuen Kirchegemeinde Oberbantenberg vereinigt. Erst 1958 gelang die Einpfarrung nach Drabenderhöhe. .
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/hoefe/weiershagen/weiershagen_um1930.jpg?id=hoefe%3Asteeg&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;hoefe:weiershagen:weiershagen_um1930.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/hoefe/weiershagen/weiershagen_um1930.jpg?w=600&amp;amp;tok=08e8e3&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Steeg um 1930 mit der Wiehlbrücke © Heimatbildarchiv Oberbergischer Kreis
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;
</description>
            <author>ahoehler@undisclosed.example.com (Achim Höhler)</author>
        <category>hoefe</category>
            <pubDate>Mon, 22 Jun 2026 20:46:03 +0000</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Anfang</title>
            <link>https://heimatverein-drabenderhoehe.de/hoefe/anfang</link>
            <description>
&lt;h3 id=&quot;anfang&quot;&gt;Anfang&lt;/h3&gt;
&lt;div class=&quot;level3&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Der Hof Anfang ist ein Ortsteil von Drabenderhöhe. Ursprünglich bestand dieser nur aus einem Haus, welches die frühere Gaststätte Lang beherbergte. Der Ort liegt bereits jenseits der Kirche zu Drabenderhöhe und damit auch jenseits der früheren homburgischen Landesgrenze. Vermutlich wurde der Hof Anfang des 17. Jahrhunderts als Pachthof des adeligen Hauses Alsbach errichtet. Da in früheren Zeiten kein Ort existierte, wurde der Hof nach der Flurbezeichung „Auf dem Anfang“/„Am Anfang“ benannt.  Möglicherweise kommt die Bezeichnung von dieser Grenzlage, denn hier begann das Territorium des Herzogtum Bergs mit dem Amt Steinbach. Die Abgrenzung zu Scheidt läuft entlang der „Alten Kölner Straße“ mit Ausnahme des alten Hauses der Familie Lutter, welches bereits in der Gemarkung von Scheidt liegt und damit zum Hof „Schniffel“ gehört. Die östliche Grenze zu Drabenderhöhe bildet die Zeitstraße.  
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Anfang wurde urkundlich das erste Mal 1638 in den Kirchenrechnungen von Drabenderhöhe erwähnt. Jost „ufm Anfang“ hatte an die Kirche 1 Gulden und 5 Albus zu zahlen. Vermutlich war er Pächter eines Grundstückes oder vielleicht gehörte der ganze Hof der Kirche. Diese Pacht lässt sich bis 1646 nachweisen. In diesem Jahr ist Jost dann nach Scheidt umgezogen. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
In den Kirchenbüchern von Marienberghausen heißt es 1669 „Uff dem Anfang“. Erwähnt wird bei der Taufe von Johann Lang aus Elsenroth, Gerta, des Peters Hausfrau. In Anfang lebte damals die Familie Peter Schmitt, die in der Personenaufnahme von 1675 des Drabenderhöher Pastors Johannes Haas aufgeführt ist. Peter Schmitt war Kaufmann und Besitzer der Weiershagener Hütte. Dort wurden Kanonen und Eisengeschütze gegossen.  Im Jahre 1680 zog er nach Drabenderhöhe um. Sein Sohn Christian Schmitt, in Anfang geboren, studierte Rechtswissenschaften, war Advokat, Bergvogt und homburgischer Kanzleirat. Er erbaute das Burghaus in Bielstein um 1730.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/bilder/vor1920-historische_aufnahmen/drabenderhoehe_gasthof_ewald_kalscheuer_vor_1914_2.jpg?id=hoefe%3Aanfang&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;bilder:vor1920-historische_aufnahmen:drabenderhoehe_gasthof_ewald_kalscheuer_vor_1914_2.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/bilder/vor1920-historische_aufnahmen/drabenderhoehe_gasthof_ewald_kalscheuer_vor_1914_2.jpg?w=200&amp;amp;tok=b79ea2&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Gasthof von Ewald Kalscheuer vor 1914
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Auf die Familie Schmitt folgten die Familien von Anton Bergerhoff (aus Büttinghausen zugezogen), seinem Sohn Heinrich Bergerhoff und Schwiegersohn Johann Jüngling (etwa 1680 bis 1735), Ludwig Ernst Schmitt (einem Sohn des Bergvogts Christian Schmitt - etwa 1743 bis 1748) und Jost. Die wechselnden Familiennamen im Hof Anfang, die meist nicht miteinander verwandt waren, lassen die Vermutung zu, dass der Hof tatsächlich der Kirche gehörte. Die Kirchenchronik berichtet, dass der große Dorfbrand am 2. Juni 1696 wahrscheinlich in einem Backhaus ausbrach, welches zum Haus Anfang gehörte und nah am Kirchenhof lag. Ein heftiger Wind sorgte innerhalb von drei Stunden für die Einäscherung der Kirche und elf Gebäuden. Vermutlich brannte dabei auch das Haus „Auf dem Anfang“ ab.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Um das Jahr 1783 wechselte Peter Christoph Witscher, ein Gastwirt aus dem Kirchspiel Ründeroth seinen Wohnsitz nach Anfang. Seit dieser Zeit ist in Anfang eine Gastwirtschaft nachweisbar und war damit bis vor einigen Jahren der älteste noch bestehende Gastronomiebetrieb in Drabenderhöhe. Nach seinem Tod im Jahre 1798 führte sein Sohn Christian Peter das Unternehmen bis 1802 fort. Danach gelangte der Hof und Gastwirtschaft in die Hände der Familie Lutter. Anna Gertrud Witscher, Tochter eines Branntweinbrenners heiratete damals Johann Heinrich Lutter.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Nach dem Tode von Johannes Peter Lutter 1832 muss der Betrieb von Johannes Ferdinand Haas aus Verr fortgeführt worden sein. In einem Adressbuchverzeichnis aus dem Jahre 1838 wird er als Gastwirt und Bierbrauer bezeichnet. Noch vor 1837 baute Johannes Ferdinand Haas direkt neben dem Gasthaus sein eigenes Haus und betrieb dort eine Bierbrauerei. Haas hatte keine Söhne, nur zwei Töchter, eine war mit dem Schmied Friedrich Karl Thönes im Kretsch verheiratet. Caroline Haas heiratete Gustav Hühn. Gustav Hühn, 1835 geboren, verlor mit 6 Jahren seine Mutter. Sein Vater starb als er 17 Jahre alt war. Da dieser gleich nach dem Tode seiner Mutter wieder geheiratet hatte, wurde er von seiner Tante Wilhelmine Nohl, geborene Hühn erzogen. Er kam als Gehilfe zu Johannes Ferdinand Haas. Nach dem Tode des alten Haas, übernahm er den Betrieb, eine große Landwirtschaft mit Pferden und Kühen, Knechten und Mägden. Die Bierbrauerei gab er auf und gründete 1884 die Schnappsbrennerei. Hühn belieferte die sieben Drabenderhöher Wirtschaften  als auch die Gaststätten von Nümbrecht bis Seelscheid mit Pferd und Wagen. „Hühns alter Korn“ war ein Inbegriff. Den Grundstoff lieferte eine der Quellen des Wahnbachs, die er im Keller hatte. Er war auch Kirchmeister und starb im Alter von 91 Jahren. Der Brennereibetrieb wurde in den 1950er Jahren eingestellt. Das Wohnhaus der Familie Hühn wurde im Jahre 2000 abgerissen und durch einen größeren Neubau ersetzt. Die Scheune mit dem Brennereikeller wird heute als privates Heimatmuseum „Grüne Scheune“ weiterbetrieben.  
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/bilder/vor1920-historische_aufnahmen/drabenderhoehe_gaststaette_ewald_kalscheuer_1918.jpg?id=hoefe%3Aanfang&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;bilder:vor1920-historische_aufnahmen:drabenderhoehe_gaststaette_ewald_kalscheuer_1918.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/bilder/vor1920-historische_aufnahmen/drabenderhoehe_gaststaette_ewald_kalscheuer_1918.jpg?w=200&amp;amp;tok=385df3&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Anfang 1919 mit britischem Wachposten
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Die Gastwirtschaft in Anfang wurde ab 1845 von Wilhelm Ferdinand vom Schemm weitergeführt. Er heiratete Wilhelmina Lutter, die Tochter des 1832 verstorbenen Gastwirts Johannes Peter Lutter. 1855 sind als Wirte Friedrich Wilhelm Sichelschmidt und Heinrich Caspar Friedrichs angegeben. Um 1878 lebte die Familie Herder in Anfang und um 1893 wurde die Wirtschaft von Robert Wirths betrieben. Nach 1900 kam das Haus in den Besitz von Ewald Kalscheuer. Er stammte aus Käfernberg bei Hückeswagen und heiratete 1898 Emilie Heu aus Verr. Zunächst wirkte er als Bäcker in Drabenderhöhe. Nachdem Robert Wirths in Drabenderhöhe direkt neben der Kirche ein neues Gasthaus errichtete, wechselte Ewald Kalscheuer nach Anfang und betrieb dort neben der Gastwirtschaft eine Bäckerei. In den 1920er Jahren wurde der große Saal mit einer Parkett-Kegelbahn und Bühne angebaut. Vor dem Zweiten Weltkrieg ging der Betrieb an seinen Schwiegersohn, dem Sattler Fritz Lang über. Ewald Kalscheuer starb am 3. Dezember 1941. Anfang der 1950er Jahre erweiterte er den Saalbau um einen Anbau, wo viele Drabenderhöher Konfirmationen feierten, sich nach einer Beerdigung zur Familienfeier einfanden oder auch die Vereine probten. Fritz Lang starb mit nur 58 Jahren am 29. Juli 1968. Sein Sohn  führte das Gasthaus, welches sich seit den 1950er Jahren auch „Zur Dorfschänke“ nannte, weiter. Der Gastwirt Fritz Lang war im Ort als „Wallach“ bekannt. Es heißt, als Burschen in die Wirtschaft kamen, fragte Lang, was willst Du trinken, du Wallach – dieser Ausdruck stammte noch aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs, als Lang für die Pferde zuständig war. Am 1. Juli 2011 übernahm der Enkel von Fritz Lang das Traditionsgasthaus. Das Haus nannte sich nun „Teufelsküche“ mit zahlreichen Live-Events, wie Kneipenmusik im Thekenbereich, Livekonzerten im Saal und einem alljährlichen Open Air Western BBQ. Die Gastwirtschaft wurde nach mehr als 100 Jahren im Familienbesitz am 1. Januar 2018 geschlossen und im Oktober 2022 abgerissen. Ein Neubau entstand 2025 und war 2026 bezugsfertig. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Weiteres zum Gasthof auch unter Denkmäler und alte Häuser: 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://heimatverein-drabenderhoehe.de/ort/sehenswertes/denkmaeler&quot; class=&quot;wikilink1&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:denkmaeler&quot; data-wiki-id=&quot;ort:sehenswertes:denkmaeler&quot;&gt;10. Wohn- und Gasthaus &amp;quot;Zur Dorfschänke&amp;quot;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/bilder/vor1920-historische_aufnahmen/drabenderhoehe_gastwirtschaft_ewald_kalscheuer_vor_1914.jpg?id=hoefe%3Aanfang&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;bilder:vor1920-historische_aufnahmen:drabenderhoehe_gastwirtschaft_ewald_kalscheuer_vor_1914.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/bilder/vor1920-historische_aufnahmen/drabenderhoehe_gastwirtschaft_ewald_kalscheuer_vor_1914.jpg?w=200&amp;amp;tok=19f754&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Anfang mit den Häusern Kalscheuer und Hühn vor 1914
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Bis 1885 hatte der kleine Ort nur 2 Häuser. Erst nach dieser Zeit wurden bis 1900 drei weitere Gebäude errichtet. 1886 baute die Familie Schmidt das Haus an der Kreuzung Herrenhofer Straße/Alte Kölner Straße. Mit Schließung der Grube Silberkaule wurde das Haus der Geschwister Voß im Jahre 1896 nach Anfang (Herrenhofer Straße) versetzt. Das Haus der Familie Lindenberg wurde 1897 in Obermiebach abgebaut und an der Herrenhofer Straße wieder aufgebaut. 2016 wurde es dann abgerissen. Um das Jahr 1900 hatte der Ort folgende Haushaltsvorstände: Gustav Hühn, Friedrich Wilhelm Lindenberg, Wilhelm Schmidt, Albrecht Voß und Robert Wirths.  
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/bilder/1920-1945-historische_aufnahmen/drabenderhoehe_1935.jpg?id=hoefe%3Aanfang&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;bilder:1920-1945-historische_aufnahmen:drabenderhoehe_1935.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/bilder/1920-1945-historische_aufnahmen/drabenderhoehe_1935.jpg?w=200&amp;amp;tok=dc40f1&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Anfang 1935
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Nach dem Ersten Weltkrieg begann man mit der Besetzung des Ortes durch die Engländer. Der Ortsteil Anfang, so auch Brächen, Büddelhagen und Verr gehörten zum Kölner Brückenkopf. Die Nachbarorte Drabenderhöhe und Scheidt blieben unbesetzt. Die ersten Besatzer waren Kanadier und in Drabenderhöhe herrschte Passzwang zwischen besetzter und unbesetzter Zone. Sie nahmen Quartier im Gasthof Kalscheuer. 1923 wurden dann auch Scheidt und Drabenderhöhe durch die Franzosen in die besetzte Zone eingegliedert. Erst 1924 zogen die Franzosen wieder ab. 1932 wurde Anfang gemeinsam mit Scheidt und Pfaffenscheid der Gemeinde Drabenderhöhe zugeordnet. Die Grenze verlief nun an an der Herrenhofer Straße entlang und zweigte dann beim Hause Voß über das Wiesengelände bis zur Weggabelung der Alten Kölner Straße/Brüderstraße. Da auch die Fluren neu zugeschnitten wurden, wurde das Haus Lutter in Anfang eingegliedert. Die kommunale Zersplitterung bestand schon über  Jahrhunderte. Unter dem Herzogtum Berg lag Anfang im Amt Steinbach in der Honschaft Oberengelskirchen und gehörte zur Flur Verr. Als die Franzosen begannen, kommunale Strukturen aufzubauen, hielt man sich an die alte Grenzführung. Anfang gelangte daher zur Gemeinde Engelskirchen im Kreis Wipperfürth. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Die Einwohnerzahlen des Ortes blieben stets überschaubar. In den Jahren 1817 und 1828 hatte Anfang gerade 7 Einwohner, 1843 waren es 9, 1869 12 Personen, 1885 16 Personen, 1900 28 Einwohner und 1932, sowie 1935 30 Einwohner. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/bilder/nach1945-historische_aufnahmen/gasthof_lang_1952.jpg?id=hoefe%3Aanfang&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;bilder:nach1945-historische_aufnahmen:gasthof_lang_1952.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/bilder/nach1945-historische_aufnahmen/gasthof_lang_1952.jpg?w=200&amp;amp;tok=a0a294&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Anfang 1952
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Der Ortsname Anfang verschwand 1957 aus dem offiziellen Gebrauch, als genehmigt wurde, Anfang und Scheidt unter dem Namen Drabenderhöhe zu führen. Seit den 1950er Jahren erfolgte dann eine Verdichtung der Bebauung entlang der Alten Kölner Straße und der Herrenhofer Straße. Ab 1992 entstand die Siedlung „Auf der Kahlhambuche“. Hier erinnert noch der Straßenname „Am Anfang“ an den alten Ortsnamen. Als der Ort 2011 um das Gewerbegebiet auf der Kahlhambuche erweitert wurde, musste der Kampfmittelräumdienst noch die Hinterlassenschaften der Kämpfe im April 1945 beseitigen. Zahlreiche Kriegsgeräte wurden gefunden und abtransportiert, unter anderem Stahlhelme, Gasmasken, Bajonette, Feldflaschen, Geschütze, Fahrzeugteile, Kanonen, Munition, Handgranaten, Gewehrgranaten und Panzersprenggranaten. Fünf nicht transportfähige Panzersprenggranaten wurden vom Kampfmittelräumdienst direkt vor Ort gesprengt.  
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;
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            <author>ahoehler@undisclosed.example.com (Achim Höhler)</author>
        <category>hoefe</category>
            <pubDate>Sun, 21 Jun 2026 18:34:26 +0000</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>In den Weiden</title>
            <link>https://heimatverein-drabenderhoehe.de/hoefe/weiershagen/weiden</link>
            <description>
&lt;h2 id=&quot;in_den_weiden&quot;&gt;In den Weiden&lt;/h2&gt;
&lt;div class=&quot;level2&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Der Weiler „In den Weiden“ wurde 1902 mit 11 weiteren Höfen im unteren Wiehltal zum Ort Weiershagen vereinigt. Der Ortsname geht auf eine Flurbezeichnung zurück, die sich auf das dortige Weideland bezieht und wird erstmals 1580 im Verzeichnis aller Einwohner und Feuerstätten des Kirchspiel Wiehl der Herrschaft Homburg mit den Futterhafer- und Hühnerzetteln erwähnt. Das war eine Abgabenliste der Grafen zu Sayn und Wittgenstein. Angeben wurde unter der Ortschaft „Zur Hardt“ Lorentz in den Weiden, der ein bergischer Untertan war. Auf der Merkatorkarte von 1575 ist der Ort nicht zu finden. Es läßt sich vermuten, dass „In den Weiden“ recht spät entstanden ist. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/hoefe/weiershagen/weiershagen_in_de_weiden_vor_1914.jpg?id=hoefe%3Aweiershagen%3Aweiden&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;hoefe:weiershagen:weiershagen_in_de_weiden_vor_1914.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/hoefe/weiershagen/weiershagen_in_de_weiden_vor_1914.jpg?w=600&amp;amp;tok=ea24f0&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
In den Weiden vor 1914
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;
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            <author>ahoehler@undisclosed.example.com (Achim Höhler)</author>
        <category>hoefe:weiershagen</category>
            <pubDate>Sun, 07 Jun 2026 13:58:46 +0000</pubDate>
        </item>
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